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Halbfinal-Einzug

Dank bester Saisonleistung zur Sensation

Die Senioren 40+ ziehen dank einer Glanzleistung und einem herausragenden Teamgeist ins Halbfinale im Schweizer Cup ein und schreiben damit Geschichte für den bald 100-jährigen FC Wallisellen. Noch nie hat ein Team liga- und alterskategorienübergreifend (Nachwuchs, Aktive und Senioren) auf nationaler Ebene derart reüssiert.

Der Wermutstropfen vorneweg: Der Top-Torschütze Massimo Lando verletzte sich bei einem Rencontre in der 1. Halbzeit derart schwer, dass er nur von seinen Team-Kollegen gestützt den Platz verlassen konnte. Erste Diagnosen deuten auf eine schwere Knieverletzung hin. Wir wünschen Massimo viel Kraft in den nächsten Tagen und Wochen und sind in Gedanken bei dir.

Zum Gegner: Der FC Black Stars Basel ist eine grosse Nummer im Senioren-Fussball. Der mit zahlreichen Elsässer ausgestattete Basler Traditionsverein ist amtierender Cupsieger und Meister der Meisterklasse in der Fussballregion Nordwestschweiz. Zudem haben die Schwarzen Sterne nacheinander die beiden Zürcher Vertreter im Schweizer Cup ausgeschaltet – den FC Srbija Zürich, Meister der Meisterklasse, in der 1. Hauptrunde und den FC Wädenswil, regionaler Cupsieger, im Achtelfinal. 

Zum Spiel: Nach 17 Minuten war die Vorfreude auf das Spiel der Realität im Spiel gewichen. Der FC Black Stars Basel führte dank einem schnell und präzis vorgetragenen Konter und einem umstrittenen Elfmeter 2:0 und brachte die Walliseller kurzzeitig ins Grübeln. Nicht dass der FC Wallisellen schlecht spielte, nein, der FC Black Stars Basel beherrscht einfach das schnelle Umschaltspiel vorzüglich und zieht Profit daraus. Doch bereits in dieser Phase war der Teamspirit der Walliseller-Akteure spürbar und Angriff um Angriff rollte auf das Basler Tor. 7 Minuten vor der Halbzeit glich Spielertrainer Frank Pohl mit seinem zweiten souverän und clever verwandelten Elfmeter zum umjubelten Ausgleich aus. Die Welt für die Walliseller war kurzzeitig wieder in Ordnung. Doch der nächste Nackenschlag folgte sogleich. Noch vor der Halbzeit brachten sich die Basler nach einem erneut schnell vorgetragenen Gegenstoss wieder in Front und die FCW-Moral war erneut gefragt. 

Die 2. Halbzeit war ein einziger Sturmlauf des FC Wallisellen. Der FC Black Stars Basel kam in den zweiten 35 Minuten genau zu vier gefährlichen Gegenangriffen, drei Eckbällen und war weniger als 30 Prozent in Ballbesitz. Der FC Wallisellen beherrschte das Spielgeschehen dank hoher Einsatz- und Laufbereitschaft nach Belieben, konnte aber den erlösenden Ausgleichstreffer erst 7 Minuten vor Schluss erzielen. Herausragend in dieser zweiten Halbzeit waren Spielertrainer Robert Rohrer mit seinen explosiven Antritten und seinen stets gefährlichen Eckbällen, Pascal Arpagaus mit seinen cleveren und präzisen Zuspielen und Adrian Frehner als Fels in der Abwehr-Brandung der zahlreiche Gegenstösse im Keime erstickte. Das 3:3 ein Gedicht mit Frank und Hanspeter Fröhlich als Protagonisten: Ein Blick, ein Ruf («Hampe»), eine Flanke, ein Kopfball-Tor der Marke «wuchtig». 

Zum Penaltyschiessen – ein Krimi: Ein neuer Torhüter (Hampe für Nando), fünf Schützen (Frank, Daniel, Pascal, Robert und Bernhard), vier Tore. Der letzte Elfmeter des FC Black Stars Basel musste entscheiden, sprich Hampe musste ihn halten … und Hampe parierte den Schuss mit weit ausgestrecktem Arm in Extremis und knapp vor der Torlinie. Der Final-Shootout musste entscheiden. Cristiano stellte sich der Aufgabe und behielt die Nerven. Und dann kam die dritte Grosstat des Matchwinners und Ur-Wallisellers Hanspeter «Hampe» Fröhlich – zwei Elfmeter als Torhüter gehalten, das 3:3 per Kopf als Feldspieler erzielt – ein kompletter Torspieler schlechthin. 

Fazit: Wer drei mal hinten liegt, sich immer wieder heranspielt, -kämpft und -schiesst, einen gewichtigen Ausfall, einen Pfosten- und einen Lattenschuss zu beklagen hat, aber nicht klagt, und in der 2. Halbzeit über 70 Prozent Ballbesitz hat aber 28 Minuten keinen Profit daraus zieht, der hat  den Halbfinal-Einzug mehr als verdient. 

Herzliche Gratulation und Danke für dieses denkwürdige Spiel. Besonderen Dank gilt den jederzeit hilfsbereiten und vorbildlichen Ergänzungsspielern und Staff-Mitgliedern, welche sich über die gesamte Saison in den Dienst der Mannschaft stellen. 

Der FC Black Stars Basel war auf dem Feld ein spielstarker, hartnäckiger, cleverer und ungemütlicher Gegner und neben dem Platz (nach Spielschluss) ein fairer und freundschaftlicher Verlierer. Vielen herzlichen Dank für den Pasta-Plausch im Clubhaus des Sportplatz Buschweilerhof.

FC Black Stars Basel – FC Wallisellen 7:8 (3:3). – 75 Zuschauer. – FCW: Nando Saccani, Daniel Grossmann (C), Peter Giger, Adrian Frehner, Marcello Fusco, Frank Pohl, Pascal Arpagaus, Robert Rohrer, Cristiano Azevedo, Massimo Lando, Hanspeter Fröhlich, Gabriel Hotz, Davide Spagnol, Oliver Debrunner, Moreno Campigotto, Rasoul Hobi, Bernhard Wüthrich, Muhamet Tahiraj. FCW-Staff: Reto Remund, Michael Grambor, Alexander Lanner, Stefano Scaglioni, Pascal Oliver Hauser.

von Pascal Oliver Hauser

 

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