Kanterniederlage gegen den Tabellenführer

Von Ivo Schlegel

Gegen den FC Bassersdorf darf man verlieren. Wallisellen verkaufte sich vor allem in der zweiten Halbzeit deutlich unter seinem Wert.

Das in der 2-Liga-Gruppe-2 als Aufstiegsfavorit geltende Bassersdorf ging schon in der 2. Minute durch Marc Tinner in Führung. Die Walliseller Abwehr war nicht in der Lage den ersten Angriff der heranstürmenden Gäste erfolgreich zu unterbinden. Wallisellen versuchte danach den frühen Dämpfer wegzustecken. Die nachfolgenden Offensivbemühungen der Platzherren wurden von Bassersdorf aber erfolgreich unterbunden und in Gegenangriffe umgewandelt. Nennenswerte Aktionen des Heimteams zeigten Dani Fernandes, als er alleine auf Torwart Hiltl loszog, aber kein Tor erzielte und Memeti mit einer schönen Flanke vor das Gästetor, wo Figueiredo jedoch den Ball knapp verfehlte. So blieb es bis zur Pause bei der knappen 0:1 Führung für die Gäste aus Bassersdorf.

Auf die noch akzeptable erste Spielhälfte folgte der Einbruch des Gastgebers und Bassersdorfs Siegeszug im zweiten Umgang. Wallisellen schlug sich mit Eigenfehlern selbst und war läuferisch dem Gegner klar unterlegen. Die Abstimmung in der Defensive ging vollends verloren und die Offensivspieler existierten nur noch auf dem Papier. Bassersdorf schaltete und waltete nach Belieben und reüssierte in den zweiten 45 Minuten weitere fünf Mal – der Tabellenführer fügte Wallisellen eine klare 0:6 Kanterniederlage zu.

Wallisellens Trainer Maurizio Fede zeigte sich nach dem Spiel unzufrieden: „Die erste Hälfte war noch ok, dass die Mannschaft sich in der zweiten Hälfte so präsentierte ist nicht zufriedenstellend. Es müssen einige Punkte neu hinterfragt werden.“

Das Heimteam fand in der zweiten Halbzeit tatsächlich kein Rezept gegen die Spielweise von Bassersdorf. Wallisellen liess die Gäste gewähren. Bassersdorf hatte viel Zeit mit dem Ball und der Ballführende wurde kaum angegangen. Die hohe Niederlage war das logische und verdiente Resultat einer durchzogenen Leistung.

Ganz anders präsentierte sich so die Gefühlslage bei Bassersdorfs Trainer Gianni Lavigna: „Bassersdorf hat nach einem Mini-Tief nach der Niederlage gegen Phönix die richtige Antwort gegeben und durch eine gute Einstellung und Konzentration dieses Spiel gewinnen können.“

Für Wallisellen folgt nun ein spielfreies Wochenende – eine Auszeit die man gebrauchen kann, muss sich doch das Team von Trainer Fede trotz Tabellenrang 5 nach hinten orientieren. Platz 5 und der Abstiegsplatz 12 trennen lediglich 4 Punkte. Wallisellen hat von allen acht Mannschaften jedoch am meisten Strafpunkte.

Wallisellen – Bassersdorf 0:6 (0:1). – 70 Zuschauer. – Schiedsrichter: Siddiqui, SRA1: Hartmann, SRA2: Ucar. – Tore: 2. Tinner (0:1), 53. Tinner (0:2), 60. Texeira (0:3), 69. Tinner (0:4), 70. Asani (0:5), 79. Ekli (0:6). – FCW: Appenzeller, Calderazzo, Koide, Caroli, Aydin, D. Fernandes (60.Mataj), Heiniger (74. Rueda), Moor, M. Fernandes (60. Canaj), Figueiredo (60. Schenker), Memeti (80. Gömüldu). – Bemerkungen: 2 gelbe Karten (1 x W / 1 x B), 76. Pfostenschuss Tinner (B).

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