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Interview mit FCW-Trainer Thomas Maag
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04.11.2005
«Wir sind vor allem mental stäker geworden»
Am letzten Samstag schloss die erste Mannschaft des FC Wallisellen die Vorrunde der Saison 2005/2006 in der 3. Liga punktgleich mit Leader Bassersdorf auf dem 2. Tabellenplatz ab. Eine Rangierung, die vor dieser Saison nicht erwartet werden konnte. FCW-Trainer Thomas Maag äussert sich im Interview zu den Gründen für das überraschend gute Abschneiden.

Thomas Maag, im Sommer haben Sie als Saisonziel einen Platz in der ersten Tabellenhälfte angegeben. Nun befindet sich Ihr Team etwas überraschend punktgleich mit dem Leader auf Platz 2. Sind auch Sie überrascht?
Thomas Maag: Ich habe damals aber auch darauf hingewiesen, dass bei optimalem Verlauf ein Platz unter den ersten Vier möglich ist. Ich bin deshalb nur insofern überrascht, als dass unsere Saison nicht unbedingt optimal verlief und wir trotzdem in der Spitzengruppe mit Bassersdorf, Niederweningen und Kloten mitmischen.

FCW-Trainer Thomas Maag
 
Was lief denn nicht optimal?
Unser Topskorer Räffi Giorgio fiel ab Mitte September verletzt aus und der andere Topstürmer, Sasa Ljubisavljevic, fehlte in den wichtigen Spielen gegen Bassersdorf und Seebach. Zudem mussten wir auch in anderen entscheidenden Partien aus verschiedenen Gründen auf wichtige Spieler verzichten. Hinzu kam die 3:4-Heimniederlage gegen das punktgleiche Niederweningen, wo wir bis eine Viertelstunde vor Schluss noch 3:1 geführt hatten...


Weshalb ist der FC Wallisellen trotzdem noch im Aufstiegsrennen? Weil unser Kader dank den Zuzügen im Sommer qualitativ besser geworden ist und wir dadurch Ausfälle besser kompensieren konnten. Und weil auch unsere direkte Konkurrenten Punkte liegen gelassen haben.

Mit 37 erzielten Toren hat ihr Team bereits nach der Vorrunde mehr Treffer erzielt als in der ganzen letzten Saison. Auf was führen Sie diese Steigerung zurück?
Weil wir mit Räffi Giorgio, Sasa Ljubisavljevic und Luli Rexhaj über drei überdurchschnittliche 3.-Liga-Stürmer verfügen. Allein diese drei haben 23 der 37 Tore erzielt, wobei Giorgio die halbe Saison ausfiel. Es hilft dem Selbstvertrauen des ganzen Teams, wenn man weiss, dass man Stürmer besitzt, die nur wenige Chancen brauchen, um ein Tor zu erzielen.
 
FCW-Trainer Thomas Maag
 


Haben Sie noch andere Fortschritte festgestellt?
Es klingt paradox, aber die Niederlagenserie im vergangenen Frühling hat unser Team mental stärker gemacht. Deshalb sind wir nach der grauenvollen Niederweningen-Niederlage auch nicht zusammengebrochen, sondern haben danach die restlichen vier Meisterschaftsspiele und auch das Cupspiel gegen den 2.-Ligisten Regensdorf trotzdem gewonnen.

Welches waren aus Ihrer Sicht die Highlights in dieser Vorrunde? Die Leistung im Startspiel beim Sieg gegen Gruppenfavorit Bassersdorf, den wir ersatzgeschwächt bezwungen haben. Dann der 6:4-Sieg im Cupspiel gegen Regensdorf und schliesslich die konstant starken Leistungen, die A-Junior Fabian Glaser gezeigt hat. Er ist sicherlich die Entdeckung dieser Vorrunde.

Ändert sich auf Grund der guten Ausgangslage nun die Zielsetzung für die Rückrunde?
Diese Frage müssen primär unsere Spieler beantworten. Sind diese wirklich bereit, alles für einen allfälligen Aufstieg zu tun? Und wären sie auch bereit, den in der 2. Liga notwendigen Mehraufwand auf sich zu nehmen? Solange diese Fragen nicht beantwortet sind, macht es keinen Sinn, unsere ursprüngliche Zielsetzung - ein Platz in der ersten Tabellenhälfte - zu revidieren.

Aus der Statistik
Die erste Mannschaft des FC Wallisellen hat von Anfang Juli bis Ende Oktober 11 Meisterschaftsspiele, 3 Cupspiele und 6 Trainingsspiele absolviert. Daraus resultierten 17 Siege und 4 Niederlagen. In diesen 21 Spielen kamen 32 Spieler zum Einsatz. Nur Captain Fabio Vaia und Torhüter Daniel Holenstein absolvierten alle 11 Meisterschaftsspiele über die gesamten 90 Minuten. Topskorer des Teams ist Sasa Ljubisavljevic mit 10 Toren in der Meisterschaft und 3 Toren im Cup.
 
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