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Interview mit FCW-Juniorenobmann Michael Grambor
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27.12.2005
«Wir stossen an unsere Grenzen»
Am vorletzten Wochenende organisierte der FC Wallisellen erstmals ein Junioren-Hallenfussballturnier in der Mehrzweckhalle. Juniorenobmann Michael Grambor blickt im folgenden Interview auf das Turnier zurück und beleuchtet die aktuelle Situation in der FCW-Juniorenabteilung.

Michael Grambor, wie lautet ihr Fazit nach dem ersten Hallenturnier in der neuen Mehrzweckhalle?
Michael Grambor: Wir sind grösstenteils zufrieden. Die Reaktionen der insgesamt 44 teilnehmenden Juniorenmannschaften waren sehr positiv, die Stimmung war an beiden Tagen hervorragend und wir hatten keine schwereren Verletzungen von Spielern zu beklagen.

FCW-Juniorenobmann Michael Grambor
 
Wie sieht es finanziell aus?
Das kann ich jetzt noch nicht sagen, aber beim Juniorenturnier geht es nicht in erster Linie um Einnahmen, sondern viel mehr darum, möglichst vielen FCW-Junioren eine attraktive Spielgelegenheit in der Gemeinde zu ermöglichen. Damit kommen wir unserer Verantwortung nach, die wir als grösster Verein im Dorf haben.

Was war für Sie besonders erfreulich? Nebst der Spielfreude der Kinder und der friedlichen Stimmung das grosse Engagement aller Helferinnen und Helfer sowie die unerwartete und grosszügige Spende von 35 Hallenfussball-Bällen, welche uns Thomas Reutener von der Sportanlagen AG und Dani Huber von der HUSPO Sports Factory als Dank für die gute Zusammenarbeit überreicht haben.

Wie hat sich die Mehrzweckhalle für ein Fussballturnier bewährt?
Es hat sich auch bei diesem Turnier gezeigt, dass diese Halle für die Gemeinde eine gute Investition war. Unsere Junioren sind begeistert von ihr, sei es nun bei den rund 13 Trainingseinheiten, welche wir pro Woche dort durchführen dürfen, oder sei es beim Hallenturnier.

Die Juniorenabteilung des FC Wallisellen wird immer grösser. Wo liegt die Grenze des Machbaren?
Wir haben aktuell 330 Juniorinnen und Junioren und stossen vor allem im Bereich der Infrastruktur im Sportzentrum an unsere Grenzen. Auf Grund der Tatsache, dass mit der WM 2006 und der EURO 2008 in der Schweiz der Fussball-Boom vor allem bei den bis 12-jährigen Juniorinnen und Junioren weiter anhält, müssen wir uns etwas einfallen lassen.

Was bedeutet das?
Unsere Hausaufgaben bestehen darin, die qualitativ gute Betreuung der Junioren sicherzustellen. Die noch grössere Herausforderung ist aber die optimale Nutzung der bestehenden Infrastruktur respektive die Schaffung zusätzlicher Infrastruktur. Hier ist dringender Handlungsbedarf. Wir brauchen im Sportzentrum zusätzliche Garderoben und einen grösseren Materialraum. Weiter würde die Ersetzung eines Rasenplatzes durch einen Kunstrasen der neuesten Generation die Situation entschärfen. Zudem ist zu prüfen, ob nicht auch die Bürgli-Wiese für Juniorentrainings genutzt werden könnte. Wir werden bezüglich all dieser Punkte in nächster Zeit mit der Gemeinde, der Sportanlagen AG und der Schulgemeinde zusammensitzen müssen.

Die FCW-Juniorenabteilung
Die Juniorenabteilung des FC Wallisellen umfasst aktuell rund 21 Mannschaften mit insgesamt 330 Juniorinnen und Junioren, die von 50 Trainerinnen und Trainern betreut werden. Das Gesamtbudget der FCW-Juniorenabteilung beträgt 130'000 Franken.
 
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