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E-Junioren Pfingstturnier Vaterstetten
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7.06.2006 | Manuela Roth
Endlich war es soweit, das lang ersehnte Pfingstturnier stand vor der Tür. Pünktlich um 13.30 Uhr fanden sich 17 Junioren der Ea und Ed Mannschaften mit 5 Betreuern ein. 3 weitere Junioren konnten wir am Samstagmorgen direkt in Vaterstetten begrüssen. Nachdem wir das viele Gepäck in die 3 Fahrzeuge verstaut hatten und uns bei den Eltern verabschiedeten traten wir unsere Reise nach Vaterstetten an. Unsere 1. Etappe führte uns nach St. Margrethen wo wir den 1. WC und Verpflegungsstopp einlegten.
Frisch gestärkt und mit einheitlichen T-Shirts ausgestattet führten wir unsere Reise fort. Alles verlief ohne Zwischenfälle und wir kamen gut voran. Die Stimmung war in allen Fahrzeugen ausgelassen und die Vorfreude auf das Wochenende gross. Deshalb war nur noch ein Stop auf unserer Reise nötig, und so trafen wir pünktlich um 18.45 Uhr in Vaterstetten ein. Nachdem wir unseren "Betreuer vor Ort" trafen und wir die Turnierunterlagen erhalten hatten, wurde uns unsere Unterkunft für die nächsten 3 Nächte gezeigt.
Die Turnhalle vom Gymnasium hatte zwar keine 4 Sterne, aber genügend Platz um unser Lager aufzuschlagen. Genügend Toiletten und Duschen, Umkleidekabinen, was wollten wir mehr. Nachdem wir uns eingerichtet hatten begaben wir uns auf den Weg zum Nachtessen. Nach einem 10 Minuten Fussmarsch über die Sportanlage!! fanden wir auch schon das Restaurant Verona das uns für die nächsten Tage verpflegte. In unkomplizierter Atmosphäre nahmen wir unser 1. Nachtessen ein. Nach dem Verdauungsspaziergang zurück zur Unterkunft bezogen wir unser Nachtlager. Um 22.30 Uhr lagen dann alle in ihren Schlafsäcken und um 23.00 Uhr war dann auch Nachtruhe.
Bestimmt war es die Vorfreude auf das Fussballspielen, oder weshalb wohl waren einige schon um 4.00 Uhr wach? Um 5.00 Uhr wollten doch bereits die ersten ihre Tenues anziehen! Zum Glück konnte dies bis um 6.45 Uhr erfolgreich verhindert werden. Jetzt war aber niemand mehr zu halten und so war es auch nicht verwunderlich, dass wir schon um 7.30 Uhr beim Frühstück waren. Um 9.00 Uhr trafen unsere 3 Nachzügler ein und unsere Mannschaften konnten komplett zur Eröffnungsfeier im Stadion antreten.
Jede Mannschaft durfte einzeln ins Stadion einlaufen. Nachdem sich alle Mannschaften aus 7 verschiedenen Länder im Stadion auf dem Fussballplatz aufgestellt hatten ertönten die jeweiligen Nationalhymnen. Ein toller Anblick für die zahlreichen Zuschauer auf der Tribüne des Stadions das 1500 Sitzplätze fasst. Um 10.00 Uhr war der Anpfiff für unser Ea alias Wallisellen 1. Der Gegner war der FC Giffers aus Fribourg/Schweiz. Während des Spiels fanden wir heraus, dass man in Deutschland die Abseitsregel im E-Bereich nicht kennt, und wir mussten uns auf diese Tatsache erst einstellen. Trotzdem gewannen wir dieses Spiel mit 0:8. Um 11.00 Uhr war unser Ed alias Wallisellen 2 an der Reihe. Der Gegner hiess FC Stäfä, eine Promotion Mannschaft aus der Schweiz. Doch irgendwas lief da falsch, unser Gegner tauchte nicht auf. Anwesend waren sie zwar, aber nicht auf dem Platz. Unkompliziert wie die Vaterstettener sind, zogen sie einfach das anschliessende Spiel vor! Mit einer halben Stunde Verspätung konnten wir dann doch noch spielen. FC Stäfa gewann dieses Spiel mit 4:0.
Um 12.30 Uhr war wieder Wallisellen 1 an der Reihe. Der Gegner kam diesmal aus Deutschland, der TV Askania Bernburg. Dieses Spiel hat unsere Mannschaft trotz gutem Start mit 2:1 verloren. In diesem Spiel wäre eigentlich mehr möglich gewesen. Um 13.00 Uhr durfte wieder Wallisellen 2 auf den Platz. Der 1. Gegner mit dem das sprechen schwer war, Kerület UFC war aus Ungarn. Obwohl wir gut gekämpft hatten mussten wir uns auch in diesem Spiel geschlagen geben, das Schlussresultat hiess 1:5. Endlich eine längere Pause und Mittagessen war angesagt. Hungrig stürzten wir uns auf die organisierten Pizzas aus dem Verona. Mittagessen unter freiem Himmel, was gibt es besseres.
Frisch gestärkt gings für beide Mannschaften zu den letzten Spielen für diesen Tag. Wallisellen 2 traf auf den TSV Mähringen aus Deutschland. Trotz guter Leistungen unserer Mannschaft mussten wir auch in diesem Spiel eine Niederlage hinnehmen. Endresultat 0:4. Beim letzten Spiel des FC Wallisellen 1 hiess der Gegner C.A.F.C. Libochovice und kam aus Tschechien. Leider verloren wir dieses Spiel gegen einen sehr starken Gegner mit 0:4. Im grossen und ganzen waren wir bis jetzt mit dem Turnier zu Frieden, doch was war das nur für ein Schiedsrichter? Fehlentscheidungen auf allen Seiten, eigentlich war es lustig zuzuschauen, wenn er Pfiff blieben die Spieler ratlos stehen und keiner wusste was los war. Zum Glück beeinflussten seine Entscheide die Resultate in keiner Weise. Unser Spieltag war nun zu Ende und wir begaben uns in unsere Unterkunft.
Frisch geduscht und mit genügend Gel frisiert machten wir uns auf den Weg ins Restaurant "Zum Altschütz". Für heute Abend war ein gemeinsames Nachtessen mit den zahlreich mitgereisten Eltern angesagt. Wir waren eine ansehnliche Truppe. Mit insgesamt 43 Personen belegten wir die Schützenstube des Restaurants. Die im vornherein zusammengestellte Speisekarte bot eine reichliche Auswahl zu unschlagbar günstigen Preisen. Man staunte nicht schlecht als die üppigen Speisen serviert wurden. Nach dem hervorragenden Essen spendierte Jörg Bosshart den Kids ein Glace als Nachspeise. Nun war es für unsere jungen Sportler an der Zeit die Schlafsäcke aufzusuchen. Ach ja, das Nachtessen hatten sich die Junioren übrigens selber verdient. Am Sponsorenlauf liefen sie so gut, dass ein grosser Betrag in die jeweiligen Mannschaftskassen eingelaufen wurde. So konnten wir dieses Nachtessen für die Junioren mit diesem Betrag finanzieren. Die Nachtruhe fand heute etwas früher statt. Um 22.30 Uhr lagen alle in ihren Schlafsäcken.
Sonntag, Tagwach 6.45, und nicht wie am letzten Morgen um 5.00 Uhr! Nach dem Frühstück um 7.30 Uhr hiess es heute für Wallisellen 1 bereits um 9.00 Uhr Anpfiff. Der Gegner war der heimische Vaterstettener FV. Eine starke Mannschaft. Aber, ach oh Schreck, weshalb bloss gönnten sie dem Schiedsrichter von gestern nicht eine Ruhepause? Doch es kam noch besser, die Organisatoren drehten wieder einmal den Spielplan und es standen vier Mannschaften bereit! Aber was soll′s, wir sind ja flexibel, spielen wir halt eine halbe Stunde später. Wäre nicht so schlimm gewesen wenn es nicht zu Regnen begonnen hätte! Mit einer halben Stunde Verspätung durften wir nun endlich auf den Platz. Wie schon gesagt, ein starker Gegner der Heimische Club. So gingen wir mit einem erfolgreichen 0:0 vom Platz. Um 10.00 Uhr traf Wallisellen 2 auf den TSV Rudow aus Berlin. Dieses Spiel gewannen wir verdient mit 5:1. Jetzt hatte der Himmel die Schleusen komplett geöffnet und es wurde nichts mit Essen im Freien. So assen halt 24 Walliseller ihre Pizzastücke in der Garderobe. Es war zwar ein bisschen eng, aber dafür schön warm. Nach der Verpflegung wurden die Spielpläne angeschaut, und wie schon befürchtet kam es auf ein zusammentreffen unserer beiden Mannschaften. Wir spielten beide um den 7+8 Rang da beide Mannschaften den 4. Platz in ihrer Gruppe belegten. Um 12.40 Uhr war es dann soweit. Der Platz schon schön aufgeweicht vom Regen, traten wir gegeneinander an. Unsere beiden Mannschaften schenkten sich nichts. Es wurde auf beiden Seiten gekämpft. Am Schluss hiess das Resultat Wallisellen 1 gegen Wallisellen 2 4:0.
Durchnässt und schmutzig freuten sich jetzt alle auf eine warme Dusche. Auf schnellstem Weg ging es jetzt in die Unterkunft. Da es noch stark regnete verbrachten wir den Rest des Nachmittags in unserer Unterkunft. Zum Glück hatten wir dort genügend Platz um weiter Fussball zu spielen und so kam es zu einem internen Hallenturnier.
Um 18.00 Uhr fanden wir uns auf dem Sportplatz zur grossen Preisverleihung ein. Die Mannschaften wurden wieder im Stadion aufgestellt und es ertönten erneut die Nationalhymnen. Wir belegten den 7. und 8. Rang. Turniersieger wurde der Vaterstettener FV. Zu unserer grossen Entäuschung erhielt jede Mannschaft nur eine Urkunde, und nicht wie angekündigt, jeder Spieler seine eigene Medaille. Mit unserer Urkunde machten wir uns auf den Weg ins Verona zum Nachtessen. Die Stimmung wollte eigentlich erst wieder so richtig aufkommen, als jeder zum Trost ein Glace spendiert bekam.
Das Wetter hatte sich wieder gebessert und die Sonne zeigte sich auch wieder. So blieben wir auf dem Weg in die Unterkunft auf dem Spielplatz hängen. Jeder konnte sich nochmals so richtig austoben. Wir wären ja keine richtigen Fussballer wenn nicht jede Minute ans Fussballspielen gedacht würde. Kaum in der Halle angekommen wurde auch schon wieder ein Ball rausgeholt und ein Turnier ausgetragen. Wie jeden Abend verlief auch heute das "zu Schlafsack gehen" ziemlich problemlos.
Man merkte dass heute Abreisetag war und kein Fussballspiel anstand. Um 7.30 Uhr mussten doch tatsächlich noch einige Kids geweckt werden! Noch ein bisschen verschlafen packten wir unsere Siebensachen und verstauten alles wieder in unsere Fahrzeuge. Nach dem "Fötzelä" gings zum letzten mal zu Fuss ins Verona wo das Frühstück auf uns wartete. Einige verwogene kauften sich ihr letztes deutsches Glace, und gestärkt machten wir uns auf unsere Heimreise.
Diesmal führte uns unsere Fahrt an der Allianz Arena vorbei. Leider war es wegen der Sicherheitsvorkehrung für die WM unmöglich das Stadion anzufahren. Und so konnten wir es nur im Vorbeifahren bestaunen. Für das Mittagessen hielten wir auf einer Raststätte, oh welch Glück, ein MC Donalds. Gestärkt und gut gelaunt setzten wir unsere Heimreise fort. Pünktlich um 16.00 Uhr trafen wir in Wallisellen ein wo auch bereits zahlreiche Eltern auf unsere Ankunft warteten.
Uns Betreuer Kurt, Beat, Böse, Gino und Manuela hat es riesen Spass gemacht mit euch dieses Turnier in Vaterstetten zu besuchen. Dank der grosszügigen finanziellen Unterstützung die wir vom FC Wallisellen für dieses Turnier erhalten haben, war es uns möglich den Beitrag für die Junioren tief zu halten.
Ein herzliches Dankeschön an die zahlreichen Eltern die den weiten Weg auf sich nahmen und uns zu diesem Turnier begleitet haben, Kami Druck für Druck auf unseren Turnier T-Shirts, Halba AG für die gesponserte Schokolade und der International School Wallisellen für den Bus, den sie uns zur Verfügung gestellt haben.
 
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