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Interview mit Trainer Thomas Maag
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26.06.2006
«Wir verfügen über ein grosses Offensivpotenzial»
Die erste Mannschaft des FC Wallisellen schloss die Saison 2005/2006 in der 3. Liga mit 46 Punkten aus 22 Spielen und mit sechs Punkten Rückstand auf Aufsteiger Bassersdorf auf dem 4. Tabellenplatz ab. Zudem stiess das Team im Regionalcup bis in den Halbfinal vor. Ein Interview mit Trainer Thomas Maag.

Rang 4 und Vorstoss in den Cup-Halbfinal oder Aufstieg und Cupfinal verpasst. Welche Sichtweise vertrittst du?
Im letzten Sommer hätte ich eine solche Saisonbilanz blind unterschrieben. Nachdem wir nach der Vorrunde aber punktgleich mit Bassersdorf, Kloten und Niederweningen an der Tabellenspitze lagen und im Cup-Halbfinal auf Grund einer ungenügenden Leistung gegen den 3.-Ligisten Phönix Seen verloren haben, bin ich mit der Saison und vor allem der Rückrunde nur bedingt zufrieden.

Hatte das Team in den entscheidenden Momenten das Nervenflattern?
Nein, denn in den Spitzenspielen waren wir bereit und spielten gegen Kloten und Bassersdorf je Unentschieden und gegen Niederweningen haben wir gewonnen. An den Direktbegegnungen lag es also nicht.

Aus der Statistik
Die erste Mannschaft des FC Wallisellen hat in der Saison 2005/2006 insgesamt 22 Meisterschaftsspiele, 6 Cupspiele und 10 Trainingsspiele absolviert. In diesen 21 Spielen kamen 34 Spieler zum Einsatz. Der Trainingsaufwand lag bei total 107 Stunden was 71 Trainingseinheiten entspricht. Die durchschnittliche Trainingspräsenz lag bei 85 Prozent. Topskorer des Teams ist Sasa Ljubisavljevic mit 15 Toren in der Meisterschaft und 7 Toren im Cup.
An was lag es dann?
Wir haben den Aufstieg in den Spielen gegen die Mittelfeldklubs Glattfelden und Bülach II verspielt, wo wir nur Unentschieden gespielt haben. In diesen Spielen unterliefen uns Aussetzer, die einem Spitzenteam nicht passieren dürfen.

Wo lagen die Stärken und Schwächen deines Teams?
Wir verfügen über ein für 3.-Liga-Verhältnisse überdurchschnittlich grosses Offensivpotenzial, die Chemie in der Mannschaft stimmt und unser Selbstvertrauen ist stark. Die grösste Schwäche besteht darin, dass dieses Selbstvertrauen manchmal zu gross ist…

Welches waren aus deiner Sicht die Höhepunkte in dieser Rückrunde?
Wir lieferten gegen Bassersdorf ein sehr gutes Spiel ab und lieferten gegen Niederweningen ein Offensivspektakel ab. Die Cupsiege gegen den 2.-Ligisten Uster und den 3.-Liga-Spitzenklub Urdorf waren emotional toll, weil es richtige Cupfights waren.

Wie lautet die Zielsetzung für die neue Saison, die ja schon am 20. August wieder beginnt?
Nach der Leistung in dieser Saison und auf Grund der Tatsache, dass das Team zu 90 Prozent zusammenbleibt, ist klar, dass wir um den Aufstieg mitreden wollen. Wir haben das Potenzial, jeden Gruppengegner schlagen zu können. Es liegt allein an uns, ob wir dieses Potenzial auch abrufen können.

Du hast mit Sasa Ljubisavljevic deinen Topskorer zum Assistenztrainer befördert. Ist das nicht eine Schwächung der Offensive?
Sasa wollte aus familiären und zeitlichen Gründen aufhören. Als Assistenztrainer ist er zeitlich flexibler und kann seine grosse Erfahrung und sein Know-how den jüngeren Spielern noch besser vermitteln als er das als Spieler konnte. Zudem steht er uns im Notfall weiterhin als Spieler zur Verfügung. So gesehen ist das keine Schwächung unserer Offensive, sondern vielmehr eine Investition in Zukunft unseres Teams.

Gibt es noch weitere personelle Veränderungen?
In diesem Bereich laufen noch einige Gespräche mit möglichen neuen Spielern, aber auch mit solchen, die uns eventuell verlassen werden. Klar ist bis jetzt, dass wir auf Grund von Sasa Ljubisavljevics neuer Rolle Aladin Keserovic definitiv ins Eins-Kader berufen haben. Er ist zwar erst 16-jährig, aber ein grosses Talent. Er hat ja bereits in dieser Rückrunde das eine oder andere Spiel mit uns bestritten. Weiter wird sein Bruder Aldin dem erweiterten Kader angehören. Wieder mit dabei wird Tony Vanaria sein, der vergangene Saison als Spielertrainer im Zwei wirkte. Tobias Müller absolviert die Rekrutenschule und Fabian Glaser die Unteroffiziersschule, sie stehen aber an den Wochenenden zur Verfügung.

 
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