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14.05.2007 | Artikel aus dem Zürcher Unterländer vom 12.5.2007 | von Markus Wyss
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Drittliga-Leader Wallisellen ist mit fünf Siegen in fünf Spielen optimal in die Rückrunde gestartet. Ein Grund für die makellose Bilanz ist die schnelle Integration von Rückkehrer Loris Paglialonga.
Er ist ein Mann der leisen Töne und des unscheinbaren Auftretens. «Giuseppe Grigoli hat sicher auffälliger gespielt als Loris Paglialonga, aber Loris sind dann die zwei entscheidenden Tore gelungen», sagte Wallisellens Trainer Thomas Maag nach der Meisterschaftspartie gegen Oberglatt vom vergangenen Sonntag über die zwei Top-Stürmer. Beide, Grigoli und Paglialonga, haben mehrere Saisons in der 2. Liga interregional gespielt. Der heutige Oberglatter Grigoli hat bei Regensdorf an der Seitenlinie seine Gegenspieler ausgetanzt und Massflanken in den Strafraum geschlagen, während Paglialonga bei Effretikon schnell zum Mittelfeldspieler umfunktioniert wurde, weil er auch defensiv viel für die Mannschaft gearbeitet hat.
Topskorer Loris Paglialonga bringt auch seine Mannschaftskollegen immer wieder ins Spiel.
Schon als 16-Jähriger torgefährlich
Das Wohl des Teams steht für Loris Paglialonga im Vordergrund. «Er ist ein Muster-Amateur-Fussballer, wie ihn sich ein Trainer nur wünschen kann», charakterisiert Maag seinen neuen, alten Stürmer. Der Teamverantwortliche hebt das Defensivverhalten wie auch die Spielintelligenz seines Akteurs hervor. Die Anzahl erzielter Tore zeugen zudem von hohen Abschlussqualitäten. Seit seiner Rückkehr zu Wallisellen auf die aktuelle Rückrunde hin skorte Paglialonga in fünf Partien bereits viermal, dreimal konnte er sich noch einen Assist gutschreiben lassen. In der Saison 2003/04 gelangen dem Lehrlingsausbildner in der Autobranche für Wallisellen gar 21 Treffer in 21 Meisterschaftspartien. 1638 Minuten stand er in der damaligen Spielzeit auf dem Platz, was bedeutet, dass er alle 78 Minuten ein Tor erzielte. Wie torgefährlich er ist, zeigte der Ur-Walliseller bereits 1997 in seinem ersten Spiel für das Fanionteam. Als 16-Jähriger wurde er am 24. August in der 3. Liga gegen Küsnacht eingesetzt und schoss beim 2:2 gleich das Tor zum 1:2-Anschlusstreffer.
In der Freizeit schwitzen
Über seine Tore gibt Loris Paglialonga nur zurückhaltend Auskunft. Lauter und lebendiger werden seine Worte, wenn er von der Kameradschaft innerhalb des Teams erzählt. Er sei auch während seiner zweieinhalb Jahre in Effretikon oft mit den ehemaligen Walliseller Mitspielern in den Ausgang gegangen. Natürlich habe er auch während seines Abstechers ins Zürcher Oberland viele Spiele seines Stammvereins vor Ort gesehen.
Seit zwei Monaten ist der 1,74 m grosse Offensivspieler wieder ein wichtiger Bestandteil des Walliseller Kollektivs. Er lobt die momentane Physis des Teams. Er und ein paar seiner Mitspieler hätten in der Winterpause zusätzlich zum «genialen» (Zitat Paglialonga) Konditionstraining von Raphael Hug noch in einem Fitnessstudio mehrmals in der Woche geschwitzt. Er rühmt seinen Trainer, die Kameradschaft und die fussballerische Klasse einiger seiner Mitspieler. Teamplayer wie er ist, wollte Paglialonga die Namen der «Stars» nicht verraten.
Uneigennützigkeit und Bescheidenheit scheint der 25-Jährige in die Wiege gelegt bekommen zu haben. Sein Vater Rocco amtete in Wallisellen während vieler Saisons als Juniorentrainer und betreut heute die 2. Mannschaft als Assistent. Mutter Agnese sorgt für die sauberen gelb-blauen Leibchen des Fanionteams. Und sogar der ehemalige Familienhund Ginger unterstützte die Mannschaft jahrelang während der Spiele von der Stehplatzrampe aus mit freudigem Gebell oder zwischenzeitlichen Spurts über das Spielfeld.
 
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