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«Der Ruedi sagt nie Nein»
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06.07.2007 | Artikel aus dem Züricher Unterländer vom 30.6.2007 | von Markus Wyss
Einer der Eckpfeiler im FC Wallisellen war jahrelang Ruedi Eckereder. Kein Wunder, dass der 68-Jährige auch beim Kids-Festival vom Sonntag im Walliseller Sportzentrum zugegen sein wird.
Ruedi Eckereder strahlt. «Ja, natürlich werden wir dabei sein und mithelfen.» Der Rentner spricht vom Kids-Festivals von morgen Sonntag im Walliseller Sportzentrum. Der Schweizerische Fussballverband hat im Rahmen der Euro-08-Promotion den FC Wallisellen mit der Durchführung des Anlasses betraut. Am Vormittag zwischen 10 und 12 Uhr bietet der Veranstalter den F-Junioren (sechs- bis achtjährig) eine Fussballschule und einen Parcours an, am Nachmittag zwischen 14 und 18 Uhr findet ein E-Junioren-Turnier (acht- bis zehnjährig) statt.
Der Walliseller Ruedi Eckereder beobachtet seit Jahren die Entwicklung im Juniorenfussball
Ruedi Eckereder wird morgen Sonntag bereits um 8 Uhr im Sportzentrum anzutreffen sein. «Meine Frau und ich wurden zum Mithelfen angefragt. Sie wird sich um den Kaffee kümmern, und ich mich um den Grill.» Der 68-Jährige freut sich auf seinen Einsatz, denn er weiss, dass er mit seiner Kompetenz dem Verein einen Gefallen erweisen kann. Er kennt im Sportzentrum oben jede Schraube. «Als Juniorentrainer habe ich bei fast jedem Fest mitgeholfen.» Und da kommen doch einige Anlässe zusammen: 30 Jahre lang, zwischen 1976 und 2006, trainierte Eckereder in Wallisellen Junioren. Bereits 1976 hat er in Filzbach den Leiter-1-Kurs besucht. Fünf Jahre später absolvierte er in Liestal das B-Diplom.
Interessant zu beobachten sind für den Bayer, der 1959 als 20-Jähriger in die Schweiz gekommen war, die Unterschiede in der Trainingsgestaltung in den vergangenen Jahren. «Früher hatten wir viel weniger Hilfsmittel zur Verfügung als heute. Kondition haben wir gebüffelt, indem wir unzählige Male eine Treppe hoch- und runtergerannt sind. Wir haben die Trainings mit einfachen Methoden gestaltet.» Heute sei dies anders. «Den Trainern stehen viele Geräte zur Verfügung, mit denen Kraft und Ausdauer geschult werden können.»
Immer wieder Neues gelernt
Ruedi Eckereder hat die Entwicklungen immer positiv aufgenommen. In seiner Freizeit besuchte er Trainings von anderen Mannschaften, um neue Methoden kennen zu lernen. Es zog ihn als grossen FC-Zürich-Fan sogar in den Letzigrund, um die Übungseinheiten der FCZ-Trainer Ponte und Favre anzuschauen. Beim FC Wallisellen sprach er dann mit Trainerkollegen über seine neusten Beobachtungen.
Als Trainer habe er bald viel Gymnastik in seine Übungseinheiten eingebaut, berichtet er. In höchsten Tönen schwärmt er von den zweitägigen Zusammenkünften, die der FC Wallisellen jedes Jahr seinen Trainern anbietet. «Der Verein lädt zu jeder Zusammenkunft zwei Experten ein. Einmal war zum Beispiel der bekannte Juniorentrainer Markus Frei zu Gast, von dem wir natürlich viel lernen konnten.»
Für den ehemaligen Automechaniker und Schulhausabwart ist Fussball aber mehr als Theorie, Kondidion und Technik. «Es ist toll, mit anderen Leuten etwas Positives zu unternehmen», sagt er. Und dafür haben er und seine Frau Christine viel Zeit investiert. Frau Eckereder wäscht seit 30 Jahren die Tenues der Walliseller Veteranen und hat früher zusammen mit ihrem Mann eine Fussballschuh-Tauschbörse geführt. Und Ruedi Eckereder springt, trotz seines Rücktritts im Jahr 2006, auch heute noch als Junioren-Schiedsrichter, als Trainer oder als Helfer ein, wenn er angefragt wird. «Der Ruedi sagt nie nein», verrät seine Frau. «Mein Herzblut steckt in diesem Verein», begründet der Angesprochene seinen Tatendrang.
Zur Person
Name: Rudolf (Ruedi) Eckereder
Wohnort: Wallisellen
Geboren: 3. 3. 1939
Beruf: Automechaniker, Schulhausabwart
Zivilstand: Verheiratet mit Christine, Kinder Thomas (1974) und Sabine (1979)
Sportlicher Werdegang: 1953 bis 1959 Fussball-Junior bei Neumarkt St. Veit in Bayern. 1969 bis 1994 FC Wallisellen, zweite Mannschaft bis zu den Veteranen.
Funktionen: 1976 bis 2006 Juniorentrainer bei verschiedenen Juniorenteams beim FC Wallisellen.
 
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