Suche | Links | Kontakt | Impressum | Sitemap | Home
Zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben
Frontseite
Verein
Mannschaften
Spiele & Resultate
Sportanlagen
Veranstaltungen
Glattstar
Sponsoren
Supporter
Galerie
Archiv
19.05.2008
Obwohl Wallisellen zu Hause gegen Wetzikon nur 1:1 gespielt und den nötigen Sieg nicht erreicht hatte, erhielt die Mannschaft nach dem Schlusspfiff Applaus von den Zuschauerrängen. Am Sonntag trifft sie auswärts im Derby auf den FC Schwamendingen (Heerenschürli, 15.00 Uhr).
Der FC Wallisellen (in der Mitte Sezer Zecirovci und rechts Patriot Rexhaj) kam gegen Wetzikon trotz einer guten kämpferischen Leistung nicht über ein Unentschieden hinaus. (Bild: Zürcher Unterländer)
Patient Wallisellen liegt bereits auf der Intensivstation. Nur noch ein Fussballwunder, nämlich drei Siege in den verbleibenden drei Saisonspielen, hält die Glattaler in der 2. Liga «am Leben». Trotz des Druckes zeigten sich die Gastgeber im Heimspiel gegen Wetzikon erstaunlich vif auf den Beinen. Zum erhofften Sieg reichte es am Samstag allerdings nicht, weil das Team von Trainer Thomas Maag den Start in beide Halbzeiten verschlafen hatte und weil Wetzikon ein starker Gegner war.
Bereits nach 67 Sekunden lagen die Gastgeber 0:1 in Rückstand. Und bereits vor diesem Tor erarbeiteten sich die Oberländer eine Torchance. Doch die Walliseller liessen sich durch den Gegentreffer nicht irritieren. Sie kombinierten sich Mal für Mal schön nach vorne. In der 18. Minute schloss Loris Paglialonga einen mustergültigen Angriff zum 1:1 ab.
Beide Teams suchten den Sieg
Vor der Halbzeit übernahm Wetzikon wieder das Szepter. Und auch nach dem Pausentee machte der Gast mächtig Druck. «Unsere junge Mannschaft ist noch zu wenig konstant, um ein ganzes Spiel lang den Druck aufrecht zu halten», begründete FCW-Trainer Thomas Maag die Schwächen seines Teams zu Beginn der Partie und am Anfang der zweiten Halbzeit.
Ab der 50. Minute suchten dann beide Mannschaften vehement das 2:1. Dadurch kamen die Zuschauer in den Genuss eines Offensivspektakels. Tore fielen aber keine mehr. «Wenn ich vorne drin einen Paglialonga gehabt hätte, hätte das Ganze für uns wohl besser ausgesehen», befand nach Spielschluss Wetzikons Trainer Markus Etter. Aus dem starken Walliseller Kollektiv ragten neben dem Topskorer noch Spielmacher Fabio Vaia sowie der wendige Flügelspieler Patriot Rexhaj heraus. Einen grossen Anteil an der guten Leistung hatte auch Sandro Weiss. Der Rechtsverteidiger opferte sich für die Mannschaft auf, obwohl er mit Leistenschmerzen in die Partie gegangen war. «Ein Schmerzmittel hat mir geholfen», so der Kämpfer.
Team bleibt interessant
Trotz des verpassten Sieges war die Stimmung bei den Wallisellern nach dem Spiel nicht auf dem Tiefpunkt. «Wir werden in der nächsten Saison auf jeden Fall eine interessante Mannschaft haben. Entweder in der 2. Liga oder in der 3. Liga als Aufstiegsanwärter», meinte Captain Vaia. Innenverteidiger Carmine Lotti, der momentan aus beruflichen und privaten Gründen eine Pause einlegt, dürfte auf den Sommer wieder zurückkehren. Wer in der nächsten Saison Thomas Maag als Trainer ersetzen wird, wird am Mittwoch bekannt gegeben. Auch bei einem allfälligen Abstieg Wallisellens wird der neue Mann keinen «Patienten» übernehmen. Die Glattaler sind selbst im Abstiegskampf ihrem konstruktiven, offensiv ausgerichteten Konzept treu geblieben.
Am Sonntag gegen Schwamendingen
Zunächst steht am kommenden Sonntag aber das Derby gegen den FC Schwamendingen an (Heerenschürli, 15.00 Uhr). Für diese Partie müssen die Walliseller auf Alfredo Mosciaro verzichten (gesperrt), Aladin Keserovic ist fraglich (Bänderverletzung).
Wallisellen - Wetzikon 1:1 (1:1). - Sportzentrum. - 120 Zuschauer. - SR Michael Huber. - Tore: 2. Limani 0:1. 18. Paglialonga 1:1. - Wallisellen: Albert; Weiss, Cerovec, Zecirovci, Horisberger; Etemi (65. Murati), Vaia, Mosciaro, Rexhaj; Paglialonga, Mazzotta (86. Djukaric).
 
Copyright © 2005-2013 FCWallisellen