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Abschied von der 2. Liga und dem Trainer
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02.06.2008
Nach dem 2:2-Unentschieden im Heimspiel gegen Phönix Seen ist der FC Wallisellen so gut wie abgestiegen. Auf Grund der auf diese Saison hin eingeführten Strafpunkteregelung hat das Team von Trainer Thomas Maag vor dem letzten Meisterschaftsspiel nur noch theoretische Chancen. Maag wurde am Sonntag nach acht Jahren als Trainer der ersten Mannschaft offiziell verabschiedet.
Obwohl ein Sieg um die Chance auf den Ligaerhalt noch bis zur letzten Runde zu wahren von dringender Notwendigkeit war, agierte Wallisellen geduldig und statt hadernd jederzeit kämpferisch. Dabei hätte die Mannschaft von Trainer Thomas Maag allen Grund zur frühzeitigen Verzweiflung gehabt. Phönix Seen wurde vor allem in der zweiten Halbzeit dominiert, nimmermüde lancierte Wallisellen Angriff um Angriff.
Egal ob mit dem linken oder rechten Fuss sowie per Kopf: Bei den unzähligen Abschlussmöglichkeiten wählte der Ball immer den Weg knapp neben das Torgehäuse oder dann brillierte Phönix-Keeper Fabian Bünter mit Glanzparaden. In der 83. Minute gelang dann Andreas Hofstetter entgegen des Spielverlaufs das 2:1 für die Gäste. Fünf Minuten später glich Alfredo Mosciaro aus und in der nächsten Szene traf Aladin Keserovic fürs Heimteam nur die Latte. Danach war der Abstieg in die 3. Liga mit dem Schlusspfiff und dem 2:2-Endresultat so gut wie besiegelt.
„Ich bin stolz auf das Team, weil mein Team eine super Moral gezeigt und sich selbst nach dem späten 1:2 noch einmal alles versucht hat”, nahm Maag sein Team in Schutz. Dieses erspielte sich vorab in der zweiten Halbzeit ein halbes Dutzend hochkarätige Chancen. „Ich war sicher, dass das Siegestor für uns noch fallen würde. Das Gefühl, an der Aussenlinie hilflos zusehen zu müssen, werde ich nach meiner Zeit als Trainer bestimmt nicht vermissen.” Nacht acht Jahren an der Seitenlinie beim FC Wallisellen nimmt Maag eine Auszeit. An diesen emotionalen Moment habe er während der Partie aber nie gedacht, da er sich nur auf die drei zu gewinnenden Punkte konzentriert habe.
Clubstrategie nicht von Liga abhängig
Phönix Seen versuchte den Erfolg mit langen Bällen in die Spitzen, welche dann die Verteidiger umlaufen sollten, zu erzwingen. Aber von Beginn an drückte Wallisellen der Partie gegen den Tabellenvierten den Stempel auf. Keserovic war steht′s präsent und erzielte nach 20 Minuten das 1:0. „Nach der Führung waren wir zu passiv und haben zu kompliziert gespielt”, fasst Maag das Fehlverhalten vor dem Seitenwechsel zusammen. Nach einer halben Stunde folgte der Ausgleich durch Lenzinger nach einer Freistossflanke. Dass Wallisellen in der zweiten Halbzeit aber eine offensiv starke Leistung zeigte, unterstreicht die Tatsache, dass Maag im ganzen Spiel keine Auswechslungen vornahm.
Den Abstieg ortet Maag im vergangenen Spätherbst. Dort handelte sich das Team massenhaft Strafpunkte ein und wies Zerfallserscheinungen auf, wodurch es im Winter umgebaut respektive stark verjüngt wurde. Diese junge Mannschaft hat sich im Verlauf der Rückrunde nach und nach gefunden. „Am meisten weh tut, dass wir in den letzten vier Wochen zu einem wirklich konkurrenzfähigen 2. Liga Team gereift sind”, gibt sich Maag enttäuscht. Dem FC Wallisellen attestiert er aufgrund der Klubstrategie eine positive Zukunft: „Was wir in Wallisellen aufgebaut haben, ist von der Ligazugehörigkeit nicht abhängig.” Die im letzten Saisonheimspiel gezeigte Moral, lässt darauf schliessen, dass diesen Worten bald auch Taten folgen werden.
Am Sonntag letztes Spiel in Zürich-Affoltern
Das letzte Meisterschaftsspiel gegen Zürich-Affoltern vom kommenden Sonntag (Fronwald, 10.15 Uhr) verkommt durch die Ausgangslage beider Teams zu einer Kehrauspartie, hat doch Zürich-Affoltern durch die Niederlage in Effretikon den Aufstieg verspielt. Trotzdem werden die Walliseller nochmals alles daran setzen, sich mit einem Sieg aus der 2. Liga zu verabschieden.
Wallisellen - Phönix Seen 2:2 (1:1). Sportzentrum. - 100 Zuschauer. - SR Matthias Käge. - Tore: 20. Keserovic 1:0. 29. Lenzinger 1:1. 83. Hofstetter 1:2. 88. Mosciaro 2:2. Wallisellen: Albert; Horisberger, Zecirovci, Frauenknecht, Sigg; Rexhaj, Mosciaro Vaia, Etemi; Paglialonga, Keserovic. - Bemerkungen: Keine Auswechslungen bei Wallisellen. 89. Lattenschuss Keserovic.
 
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