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Glattstar 01/2003: Präsidentenecke
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von Jörg Bosshard  
Liebe FCW-ler

Als erstes wünsche ich Euch allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr und hoffe, dass all Eure Wünsche in Erfüllung gehen.

Was brachte das Jahr 2002 dem FC Wallisellen aus meiner Sicht?

Das traurigste war, dass wir auch dieses Jahr wieder drei sehr verdienstvolle Mitglieder verloren haben. Mitte Jahr verstarb unser Ehrenmitglied Charly Dieterle und alle die ihn kannten, wissen, dass der FC Wallisellen heute nicht das wäre, was wir sind: Ein gut geführter Verein mit einer gesunden Finanzpolitik und einer grossen Juniorenabteilung. Ende Jahr dann die traurige Nachricht vom Tode unseres Ex-Präsidenten und Ehrenmitglies Kurt E. Wüst, sowie unseres Freimitgliedes Fridolin Steinmann. Auch diese beiden hatten sich in früheren Jahren mehr als normal für unseren Verein eingesetzt. Wir werden Sie stets in bester Erinnerung behalten.

Was war aus meiner Sicht im vergangenen Jahr besonders positiv? Sicherlich die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit meinen Vorstandskollegen/in, welche Ihren Job wirklich zu mehr als 100% ausübten und mir dadurch meine Arbeit wesentlich erleichterten. Dann hatten wir Mitte Jahr ein Wochenende mit Dorf-, und Schülerturnier und die Integration eines Bankenturniers. Mit diesem Anlass haben wir in der Gemeinde für positiven Gesprächstoff gesorgt und wir müssen uns anstrengen, dass wir dieses Niveau auch in Zukunft beibehalten können. Zu erwähnen sei auch, der mehr als erhoffte Gewinn, welchen wir erziehlen konnten. Ein weiterer Höhepunkt war das erweiterte Vorstandsessen, an welchem wirklich alle Ihre Freude hatten. Ebenfalls bereitete mir vor allem die erste Mannschaft immer wieder Freude mit ihrer Präsenz bei all unseren Anlässen, an welchen wir auf die Mithilfe angewiesen sind. Nicht dass die anderen Mannschaften sich nicht für den Verein einsetzen, aber die erste macht halt immer noch ein bisschen mehr. Ebenfalls als sehr positiv bewerte ich die Entwicklung unserer dritten Mannschaft, welche es geschafft hat, aus einem ehemaligen "wilden Haufen" eine Mannschaft zu formen, welche an der Tabellenspitze liegt und zudem noch über eine hervorragende Kameradschaft verfügt. Dass Kürt Wüthrich den Nobelpreis gewann, hat wohl nichts mit dem FCW zu tun, es macht aber doch Freude, eine solche Persönlichkeit in den Reihen des FCW zu wissen, welcher sich auch heute noch laufend über den Verein erkundigt und ihm die Treue hält. Es gibt noch diverse andere Anlässe und Erreignisse, welche ich persönlich als positiv bewerte, doch alle aufzuzählen, würde diesen Bericht zu lange machen. Zu erwähnen ist sicherlich noch der Familienabend im Doktorhaus, welcher sowohl positiv wie leider auch negativ ausfiel. Die erste Mannschaft hat es wieder einmal fertig gebraucht, ein unterhaltsames Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen. Dadurch, dass seit langer Zeit keine Spiele mehr "verkauft" wurden und dennoch tolle Preise zu gewinnen waren, sowie der Umstand, dass die Verlängerung im Doktorhaus nur noch bis max. 02.00 Uhr gilt, fehlten wichtige Einnahmequellen, welchen diesen Anlass zu einem zu grossen Defizitgeschäft werden liessen. All dies ist aus meiner Sicht nicht so tragisch wie das Verhalten vieler Mitglieder vor diesem Anlass. Von kommerzieller Abzockerei, viel zu teure Menüpreise oder Scheissmusik war zu hören. So haven sich zum Beispiel die Veteranen bis auf wenige Ausnahmen dazu entschlossen, diesem Anlass fern zu bleiben. Das sind Vorfälle, welche mich wirklich ärgern, resp. weh tun, denn alle, welche mich kennen wissen, dass ich den FCW als Familie sehe. Ein weiteres Negativerlebnis war die A-Juniorenreise nach Odder (DK). Wie sich ein Grossteil der Mannschaft dort aufgeführt hat, war schlicht eine Katastrophe. Als Reiseverantwortlicher musste ich mich während vier Tagen schämen. Leider brachten die anschliessend getroffenen Massnahmen nicht den gewünschten Erfolg und die Negativmeldungen dieser Mannschaft rissen nicht ab, sodass wir uns gezwungen sahen sechs A-Junioren per sofort aus dem Verein auszuschliessen. Unser Juniorenobmann wird auch in Zukunft an dieser harten Linie festhalten und er geniesst die volle Unterstützung des gesamten Vorstandes. Wir werden keine Querschläger und Rebellen mehr dulden, welche sich nicht an die Richtlinien des FC Wallisellen halten werden, egal in welcher Mannschaft sie spielen.

Ich weiss, dass viele überrascht sind, von mir solche Worte zu lesen, aber auch ich muss und have mich in einigen Dingen geändert. Es geht um den FC Wallisellen und dieser liegt mir nach wie vor am Herzen und mein Ziel wird es ein, in Zukunft meine Zeit und die Ressourcen mit neuen Zielen und Ideen zu verbrauchen.

Dass wir auch im Jahr 2003 genügend Gelegenheit dazu haben, ersehen Sie im Jahresprogramm.

Ich schliesse hiermit meinen Jahresbericht aber nicht, ohne mich zu bedanken. Mein Dank gilt ganz besonders meinen Vorstandskollegen/in sowie den unzähligen Helfen/Innen, welche sich in irgendeiner Art und Weise für den FCW eingesetzt haben und ich weiss, es sind sehr viele.

Am 21.3 um 20.00 findet im Restaurant Spöde die GV 2003 statt. Besucht diesen Anlass und bezeugt damit Eure Loyalität zum FCW. Keine Angst, der gesamte Vorstand hat sich für ein weiteres Jahr zu Verfügung gestellt, es droht Euch also keine Gefahr!

In diesem Sinne verbleibe ich

Euer Präsident
Jörg Bosshart
 
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