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Jörg Bosshard
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Liebe FCW-ler
Als erstes wünsche ich Euch allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr und hoffe,
dass all Eure Wünsche in Erfüllung gehen.
Was brachte das Jahr 2002 dem FC
Wallisellen aus meiner Sicht?
Das traurigste war, dass wir auch dieses Jahr wieder drei sehr verdienstvolle Mitglieder
verloren haben. Mitte Jahr verstarb unser Ehrenmitglied Charly Dieterle und alle die ihn
kannten, wissen, dass der FC Wallisellen heute nicht das wäre, was wir sind: Ein
gut geführter Verein mit einer gesunden Finanzpolitik und einer grossen
Juniorenabteilung. Ende Jahr dann die traurige Nachricht vom Tode unseres Ex-Präsidenten
und Ehrenmitglies Kurt E. Wüst, sowie unseres Freimitgliedes Fridolin Steinmann. Auch
diese beiden hatten sich in früheren Jahren mehr als normal für unseren Verein
eingesetzt. Wir werden Sie stets in bester Erinnerung behalten.
Was war aus meiner Sicht im vergangenen Jahr besonders positiv? Sicherlich die
ausgezeichnete Zusammenarbeit mit meinen Vorstandskollegen/in, welche Ihren Job wirklich
zu mehr als 100% ausübten und mir dadurch meine Arbeit wesentlich erleichterten. Dann
hatten wir Mitte Jahr ein Wochenende mit Dorf-, und Schülerturnier und die Integration
eines Bankenturniers. Mit diesem Anlass haben wir in der Gemeinde für positiven
Gesprächstoff gesorgt und wir müssen uns anstrengen, dass wir dieses Niveau
auch in Zukunft beibehalten können. Zu erwähnen sei auch, der mehr als erhoffte
Gewinn, welchen wir erziehlen konnten. Ein weiterer Höhepunkt war das erweiterte
Vorstandsessen, an welchem wirklich alle Ihre Freude hatten. Ebenfalls bereitete mir vor
allem die erste Mannschaft immer wieder Freude mit ihrer Präsenz bei all unseren
Anlässen, an welchen wir auf die Mithilfe angewiesen sind. Nicht dass die anderen
Mannschaften sich nicht für den Verein einsetzen, aber die erste macht halt immer noch
ein bisschen mehr. Ebenfalls als sehr positiv bewerte ich die Entwicklung unserer dritten
Mannschaft, welche es geschafft hat, aus einem ehemaligen "wilden Haufen" eine Mannschaft
zu formen, welche an der Tabellenspitze liegt und zudem noch über eine hervorragende
Kameradschaft verfügt. Dass Kürt Wüthrich den Nobelpreis gewann, hat wohl
nichts mit dem FCW zu tun, es macht aber doch Freude, eine solche Persönlichkeit in
den Reihen des FCW zu wissen, welcher sich auch heute noch laufend über den Verein
erkundigt und ihm die Treue hält. Es gibt noch diverse andere Anlässe und
Erreignisse, welche ich persönlich als positiv bewerte, doch alle aufzuzählen,
würde diesen Bericht zu lange machen. Zu erwähnen ist sicherlich noch der
Familienabend im Doktorhaus, welcher sowohl positiv wie leider auch negativ ausfiel. Die
erste Mannschaft hat es wieder einmal fertig gebraucht, ein unterhaltsames Rahmenprogramm
auf die Beine zu stellen. Dadurch, dass seit langer Zeit keine Spiele mehr "verkauft"
wurden und dennoch tolle Preise zu gewinnen waren, sowie der Umstand, dass die
Verlängerung im Doktorhaus nur noch bis max. 02.00 Uhr gilt, fehlten wichtige
Einnahmequellen, welchen diesen Anlass zu einem zu grossen Defizitgeschäft werden
liessen. All dies ist aus meiner Sicht nicht so tragisch wie das Verhalten vieler
Mitglieder vor diesem Anlass. Von kommerzieller Abzockerei, viel zu teure Menüpreise
oder Scheissmusik war zu hören. So haven sich zum Beispiel die Veteranen bis auf
wenige Ausnahmen dazu entschlossen, diesem Anlass fern zu bleiben. Das sind Vorfälle,
welche mich wirklich ärgern, resp. weh tun, denn alle, welche mich kennen wissen,
dass ich den FCW als Familie sehe. Ein weiteres Negativerlebnis war die A-Juniorenreise
nach Odder (DK). Wie sich ein Grossteil der Mannschaft dort aufgeführt hat, war
schlicht eine Katastrophe. Als Reiseverantwortlicher musste ich mich während vier
Tagen schämen. Leider brachten die anschliessend getroffenen Massnahmen nicht den
gewünschten Erfolg und die Negativmeldungen dieser Mannschaft rissen nicht ab, sodass
wir uns gezwungen sahen sechs A-Junioren per sofort aus dem Verein auszuschliessen. Unser
Juniorenobmann wird auch in Zukunft an dieser harten Linie festhalten und er geniesst die
volle Unterstützung des gesamten Vorstandes. Wir werden keine Querschläger und
Rebellen mehr dulden, welche sich nicht an die Richtlinien des FC Wallisellen halten
werden, egal in welcher Mannschaft sie spielen.
Ich weiss, dass viele überrascht sind, von mir solche Worte zu lesen, aber auch ich
muss und have mich in einigen Dingen geändert. Es geht um den FC Wallisellen und
dieser liegt mir nach wie vor am Herzen und mein Ziel wird es ein, in Zukunft meine Zeit
und die Ressourcen mit neuen Zielen und Ideen zu verbrauchen.
Dass wir auch im Jahr 2003 genügend Gelegenheit dazu haben, ersehen Sie im
Jahresprogramm.
Ich schliesse hiermit meinen Jahresbericht aber nicht, ohne mich zu bedanken. Mein Dank
gilt ganz besonders meinen Vorstandskollegen/in sowie den unzähligen Helfen/Innen,
welche sich in irgendeiner Art und Weise für den FCW eingesetzt haben und ich weiss,
es sind sehr viele.
Am 21.3 um 20.00 findet im Restaurant Spöde die GV 2003 statt. Besucht diesen Anlass
und bezeugt damit Eure Loyalität zum FCW. Keine Angst, der gesamte Vorstand hat sich
für ein weiteres Jahr zu Verfügung gestellt, es droht Euch also keine Gefahr!
In diesem Sinne verbleibe ich
Euer Präsident
Jörg Bosshart
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