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Thomas Maag
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10 Spiele, 18 Punkte, Torverhältnis 18:15, Rang 5 - vier Verlustpunkte hinter
Leader Kloten. Insgesamt haben unsere 25 Kaderspieler 18'425 Spielminuten und knapp
53'080 Trainingsminuten absolviert und 298 Frondienststunden (exklusive Mithilfe an der
Walliseller Messe und Juniorentrainerjobs) für den Verein geleistet. Das ist die
Vorrunden-Billanz in reinen Zahlen.
Grundsätzlich müssen wir mit dieser Bilanz zufrieden sein, denn wir haben unsere
Zielsetzung, trotz Systemumstellung von Mann- auf Raumdeckung in der Spitzengruppe
mitzuspielen, nahezu erreicht. Die Umstellung hat uns - wie erwartet - Punkte gekostet
(Heimniederlagen gegen Regensdorf II und Dielsdorf). Sie hat aber unser Team taktisch
und auch bezüglich Anzahl Punkten (6 Siege) weitergebracht. So zeigten wir über
weite Strecken - vor allem bei den Siegen gegen Oerlikon und Glattfelden - auf, was mit
Raumdeckung, Viererkette und einem konsequenten Mettelfeldpressing in der 3.Liga möglich
ist.
Seit dem 23. Januar befinden wir uns wieder im Training. Nicht mehr dabei sind in der
Rückrunde Andy Weber und Ioan Surber. Während Andy in der Winterpause seinen
Rücktritt erklärt hatte, war Ioan auf Grund seiner beruflichen und schulischen
Belastung den Anforderungen bezüglich der erforderten Präsenz nicht mehr
gewachsen. An dieser Stelle bedanke ich mich im Namen der ganzen Mannschaft bei beiden
Spielern für ihren Einsatz im Dienste der ersten Mannschaft.
Bis Ende Februar standen für die verbleibenden 23 Kaderspieler ausschliesslich
Lauftrainings mit der Pulsuhr und an den Wochenenden Vorbereitungsspiele auf dem Programm.
Ziel dieser zahlreichen Spiele ist es, die Automatismen unseres Spielsystems zu schulen und
verschiedene "Viererketten"-Konstellationen auszupropieren. Anfang März dann werden
wir im Trainingslager in der Südtürkei eine Woche lang im technischen und
taktischen Bereich arbeiten. Danach folgt der Feinschliff im Bereich der Schnellkraft und
der koordinativen Fähigkeiten, ehe wir am Sonntag, 30. März (evtl. schon
Samstag, 29. März), mit der Heimpartie gegen Leader Kloten in die Rückrunde
starten.
Was aber ist nun konkret das sportliche Ziel dieser Rückründe? Auf Grund der
Vorrunde und der erzielten Fortschritte muss es weiter vorwärtsgehen. Die Mannschaft
ist gefestigt, der Teamgeist is perfekt und die taktischen Fortschritte erkennbar. In
dieser Rückrunde wird es darum gehen, die "Schmerzgrenzen" des TEams auszuloten. Wo
ist das Limit der physischen und psychischen Belastbarkeit? Sind die Spieler dem selbst
auferlegten Druck gewachsen? Sind sie bereit, für den Erfolg einen Mehraufwand zu
betreiben? Sind sie genug "hungrig", um Wochenende für Wochenende den notwendigen
Siegwillen aufzubringen?
Diese Fragen müssen wir in der Rückrunde beantworten. Und zwar nicht in einer
Teamsitzung, sondern auf dem Platz. Und diese Antworten werden darüber entscheiden,
ob der FC Wallisellen nachhaltig eine 3.-Liga-Spitzenmannschaft oder gar eine
2.-Liga-Mannschaft stellen kann. Aus meiner Sicht ist dies ein realistisches Ziel. Und
für den Gesamtverein ein wichtiges Ziel. Denn nur, wenn wir unseren fast 200
Junioren sportliche Perspektiven anzubieten haben, werden wir talentierte Spieler im
Verein halten können. Und nur mit einer sportlichen Perspektive werden wir weiter
externe Verstärkungen nach Wallisellen holen können. Auf solche werden wir
wiederum solange angewiesen sein, wie wir nicht zwei bis drei Junioren pro Jahr in die
erste Mannschaft integrieren können. Bis wir dazu in der Lage sind, wird es auf Grund
der aktuellen Situation im A-/B-/C-Juniorenbereich noch ein paar Jahre dauern. Es geht in
den nächsten Jahren aber auch darum, sich im immer härter werdenden
Verdrängungswettkampf, der in der mit Fussballklubs dicht besiedelten Region
Zürich-Nord herrscht, als finanziell gesunder und erfolgreicher Verein zu behaupten
und sich eine eine starke Position zu verschaffen.
Was will ich mit dieser These sagen? Die Wechselwirkung 1.
Mannschaft / Juniorenabteilung / Gesamtverein ist stärker, als sie bei uns im Klub zur
Zeit wahrgenommen wird. In diesem Sinn hoffe ich, dass wir mit der ersten Mannschaft unseren
Teil zu einer erfolgreichen Zukunft des FCW beitragen können.
Thomas Maag
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