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Glattstar 01/2005: 1. Mannschaft: Gut ist anders
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von Thomas Maag  
11 Spiele, 17 Punkte, ein Torverhältnis von 14:18 und Rang 6. So sieht unsere Vorrundenbilanz in Zahlen formuliert aus. Als Ziel für diese Saison hatten wir uns eigentlich zwei Punkte pro Spiel vorgenommen - bei Halbzeit sind wir also fünf Punkte von diesem Ziel entfernt. Bereits in der Glattstar-Vorschau auf die neue Saison hatte ich auf zwei Fragezeichen hingewiesen: Sind wir in der neuen Saison genug treffsicher? Und wie verkraften wir physisch die überdurchschnittlich vielen Ferienabsenzen während der Vorbereitungsphase und zu Beginn der Meisterschaft? Nun kennen wir die Antwort: Wir waren zu wenig treffsicher, und wir haben die überdurchschnittlich vielen Absenzen nicht gut verkraftet. Indiz dafür sind nur 14 erziehlte Tore sowie die Tatsache, dass wir gegen die Spitzenteams Bassersdorf (0:3) und Brüttisellen (0:4) chancenlos waren oder dann aber mit Ausnahme des Spiels gegen Kloten (2:2) spielerisch in keiner Partie an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen konnten.

Diese unbefriedigende Situation hat dazu geführt, dass wir - Team, Trainerstab sowie die Vereinsleitung - uns mit der Grundsatzfrage beschäftigten mussten: Ist der FCW und seine Spieler überhaupt bereit, den heute für 3.-Liga-Spitzenteams notwendigen Aufwand zu betreiben? Die Klubleitung und auch der Trainerstab haben diese Frage mit "Ja, aber..." beantwortet. Ja bezüglich Leistung und Aufwand, aber nicht zu jedem Preis. Und mit diesem Preis meinen wir die finanzielle Entschädigung irgendwelchwer Art (Spesenzahlungen, Punkteprämien etc.). Als Folge der Erkenntnisse haben wir im Januar ein Anforderungsprofil an Spieler der ersten Mannschaft ausgearbeitet. Dieses beinhaltet die relevanten Voraussetzungen, welche ein Kaderspieler der ersten Mannschaft mitbringen muss. Die Spieler haben nun bis im Sommer Zeit, zu beweisen, dass sie diesem Anforderungsprofil entsprechen. Oder ob ihre fussballerische Zukunft doch eher in der zweiten oder dritten Mannschaft liegt.

Aus all diesen Gründen haben wir die Zielsetzungen für die Rückrunde angepasst. In dieser geht es in erster Linie darum, die Leistungsbereitschaft so zu erhöhen, dass wie wieder eine konkurrenzfähige 3.-Liga-Spitzenmannschaft sind. In den zahlreichen Derbys können wir beweisen, dass wir zu mehr fähig sind, als wir in der Vorrunde gezeigt haben.

Dieses Ziel gehen wir mit leichten personellen Retouchen an. Innenverteidiger Martino Pezzino muss aus beruflichen Gründen zurücktreten, Alois Rejas-Tresch hat zu Racing Club gewechselt. Noch offen ist die Zukunft von zwei, drei Kaderspielern, die aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen kürzer treten müssen. Weiter werden Reto Cueni (bis im August) und Fabio Vaia (bis Mitte April) infolge von Sprachaufenthalten in der Rückrunde nicht oder nur teilweise zu Verfügung stehen. Diese Gespräche sind am Laufen. Neu zur Mannschaft stossen - vorbehältlich der Zusagen der Stammklubs - Stürmer Antonio D'Agostino (vom FC Horgen) sowie die Verteidiger Mike Frauenknecht (FC Dübendorf / FC Wiedikon) und Christian Bandello (FC Feuerthalen / SV Schaffhausen). Weiter wird Co-Trainer Raphael Hug neu zum reinen Konditionstrainer mutieren. Hier sind wir nach auf der Suche nach adäquatem Ersatz.

Fazit ist: Die erste Mannschaft des FC Wallisellen erwartet keine einfache Rückrunde. Im Namen des ganzen Teams hoffe ich, dass Sie, liebe FCW-Mitglieder, uns moralisch und mit Ihrer Präsenz physisch auf diesem nicht ganz so einfachen Weg unterstützen.

Thomas Maag
Trainer 1. Mannschaft
 
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