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Glattstar 02/2005: Ein Platz in der ersten Tabellenhälfte als Ziel
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Interview mit Thomas Maag  
Die erste Mannschaft schloss die Saison 2004/2005 in der 3. Liga auf dem 6. Schlussrang ab. Trotz erhöhtem Trainingsaufwand konnte sie ihr Ziel, eine Verbesserung der Hinrunden-Platzierung, nicht erreichen. Ein Interview mit Eins-Trainer Thomas Maag.

Thomas, dein Team hat in der Rückrunde aus 11 Spielen nur 13 Punkte geholt und damit das erklärte Ziel, den 6. Tabellenrang nach der Vorrunde zu verbessern, verpasst. Bist du enttäuscht?
Ja, wir – sprich auch meine Spieler – sind mit der Rückrunde nicht zufrieden. Wir haben den Trainingsaufwand in diesem Frühling gegenüber dem Vorjahr um einen Fünftel erhöht, sind in der Schlussrangliste gegenüber letztem Jahr aber drei Ränge schlechter klassiert. Das tut mir insbesondere auch gegenüber unserem neuen Hauptsponsor «Swiss International School Zurich North» und gegenüber allen Personen leid, die Hunderte von Stunden für den Klub aufwanden.

Was sind die Gründe für das bescheidene Abschneiden?
Wie meist im Sport gibt es nicht nur einen Grund für das Nichterreichen eines Ziels. Ein wesentlicher Knackpunkt war jedoch sicherlich das zweite Rückrundenspiel gegen den SV Seebach, das wir nach einer guten Partie in der Nachspielzeit durch einen umstrittenen Penalty noch verloren haben. Seebach nutzte dieses Spiel zu einem Höhenflug und war die erfolgreichste Mannschaft in der Rückrunde, wir aber verloren von den nächsten sechs Spielen deren fünf.

Gibt es noch andere Gründe?
Wir waren im Torabschluss zu ungefährlich. In der Saison 2003/2004 erzielten wir 59 Treffer. Auf die neue Saison hin verloren wir Loris Paglialonga, mit 22 Toren unser bester Stürmer, an einen Interregionalen 2.-Liga-Klub. Diesen Abgang konnten wir nicht kompensieren. 32 erzielte Tore sind einfach zu wenig.

Welche Fehler musst du als Trainer auf dich nehmen?
Als Trainer stehe ich nicht für einzelne Fehler, sondern vielmehr für die Gesamtleistung in der Verantwortung. Meine persönliche Analyse würde aber den Rahmen dieses Interviews sprengen. Fakt ist, dass auch der Trainer Fehler gemacht hat.

Du bist seit fünf Jahren Trainer der ersten Mannschaft. Hast du deinen Vertrag mit dem FC Wallisellen zu früh verlängert?
Das ist eine hypothetische Frage – die Antwort kann ich erst nach der kommenden Saison geben. Ich hoffe jedenfalls nicht.

Wir sieht die personelle Situation für nächste Saison aus?
Das Team erfährt nur wenig Änderungen. Tony Vanaria übernimmt als Spielertrainer die 2. Mannschaft, Martino Pezzino schliesst sich ebenfalls der 2. Mannschaft an, Jonas Allemann und Bernard Cerovec legen aus gesundheitlichen respektive beruflichen Gründen eine Pause ein, und Torhüter Fabian Dotti wechselt zum FC Unterstrass, nachdem er sich bei uns gegen Dani Holenstein nicht durchsetzen konnte. Demgegenüber stehen die Zuzüge von Sasa Ljublisaievic und Davide Lufrano (beide aus der zweiten Mannschaft) sowie jene des Innenverteidigers Carmine Lotti (A.S.D. Real Aversa) und des Stürmers Lulzim Rexhaj (FC Oerlikon-Polizei).

Wie lautet das Ziel für die neue Spielzeit?
Wir müssen realistisch sein. Mit Bassersdorf, Seebach und Kloten gibt es drei Teams, die mit aller Vehemenz den Aufstieg in die 2. Liga anstreben. Hinzu kommt wahrscheinlich 2.-Liga-Absteiger Venusia Calcio, das immer für einen Kraftakt auf dem Transfermarkt gut ist. Glattfelden und Oberglatt melden ebenfalls Ambitionen an, Dielsdorf und Bülach II sind immer für Überraschungen gut. Unser Ziel in dieser sehr ausgeglichenen Gruppe ist ein Rang in der ersten Tabellenhälfte.
 
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