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Was ist schwieriger als erster zu werden? Erster zu bleiben! Und genau das hat der FC Wallisellen
geschafft, denn wir sind auch im Jahre 2009 der vorbildlichste Verein der Region Zürich.
Dieser grossartige Erfolg kommt aber nich von alleine, sondern durch ausserordentliche und
ehrliche Arbeit. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei meiner Vorstandskollegin und
Vorstandskollegen, allen Trainern und Betreuern sowie den unzähligen Chrampfer, welche jeden
Anlass des FC zu einem gelungenen machen. Als Präsident bin ich mehr als nur stolz, so tolle
Mitglieder hinter mir zu wissen.
Dass dieser tolle Erfolg auch von den Gewerbetreibenden honoriert wird, beweist die Tatsache, dass
unser Verein im Jahre 2009 Sponsorengelder im Wert von über 80‘000.-(!) Franken
zugesprochen bekam. Dies ist ein absoluter Rekord in der Vereinsgeschichte. Ein grosser Teil
dieses Betrages kam unverhofft von der Firma Keller Frei AG, welche anstelle von Kundengeschenken
jedes Jahr eine Institution unterstützt. Der FC Wallisellen verdiente sich dieses Geld auf
Grund der immensen Bemühungen im Juniorenbereich.
Ich bedanke mich an dieser Stelle einmal mehr bei all unseren vielen Sponsoren, welche uns immer
wieder tatkräftig unterstützen, damit wir unsere Finanzen im Griff haben und das
schönste Hobby der Welt weiterhin zu sehr günstigen Mitgliederbeiträgen anbieten
können. Auch für dieses Jahr 2010 konnten bereits wieder Verträge in der Höhe
von 60‘000.- Franken abgeschlossen werden.
Ein weiterer Höhepunkt war die Fertigstellung der beiden Kunstrasenplätze. Praktisch
alle Fussballer finden die neuen Plätze toll und geniessen es vor allem, dass man immer
trainieren kann. Einzig die Beleuchtung beim kleinen Kunstrasen lässt noch zu wünschen
übrig. Hinzu kommt der miserable Zustand unseres Hauptplatzes. Diese zwei Pendenzen
werde ich dieses Jahr mit Priorität angehen und ich bin guter Hoffnung, dass wir diese
in nützlicher Zeit erledigen können.
Etwas was mich persönlich sehr freut, ist die Tatsache, dass wir uns im Bereich Fairness
ständig verbessern. In der kurz vor Weihnachten veröffentlichten Fairnessrangliste
belegen wir den sehr guten 6. Rang, von über 170 Vereinen. Ein Kompliment an alle, welche
dafür sorgen, dass unsere Vorgaben immer besser umgesetzt werden. Wer mich und meine
Vorstandskollegen kennt, weiss aber auch, dass wir bestrebt sind, auch in dieser Kategorie den
Platz 1 zu erreichen. Dies gelingt aber nur, wenn all unsere Mitglieder sich der Wichtigkeit
der Fairness bewusst sind, und diese auch umsetzen, ob auf oder neben dem Platz.
Es gäbe noch so vieles an positiven zu berichten (Trainingslager, Vorstandsworkshop,
Sponsorenlauf, Turniere, 1. August Ansprache usw.) aber ich möchte mich auch noch kurz
zum sportlichen und dem nicht so positiven äussern.
Auch in sportlicher Hinsicht, haben wir unsere gesetzten Ziele sehr gut umsetzen können.
Die erste Mannschaft spielt wieder in der 2. Liga, die Senioren in der Meisterklasse, die
Veteranen sind Herbstmeister und mit den A-, B- und C-Junioren wurde im Sommer ebenfalls der
Aufstieg in eine höhere Liga geschafft. Leider konnten sich die A-Junioren nicht behaupten
und sind im Winter wieder abgestiegen. Dagegen machen die C und vor allem die B-Junioren von sich
reden. Den B-Junioren gelang im Winter ein weiterer Aufstieg in die höchste Liga dieser
Kategorie und dazu gratuliere ich ganz herzlich. Diese erfreuliche Bilanz lässt uns für
die Zukunft hoffen und verspricht doch einiges.
Auch möchte ich unsere Juniorinnen-Mannschaften erwähnen, welche sich sehr achtbar
schlagen und mittlerweile nicht mehr aus dem Verein wegzudenken sind. Leider stagnieren hier
die Mitgliederzahlen und wir werden in Kürze ein neues Projekt in Angriff nehmen, welches in
dieser Form noch nie gemacht wurde.
Wenn Sie diese Zeilen lesen, könnte man meinen, dass es im FC Wallisellen nur eitel
Sonnenschein herrscht, ohne irgendwelche Probleme. Dem ist sicherlich nicht so, nur gehört
halt nicht alles an die Öffentlichkeit. Was ich vor einem Jahr bereits erwähnt habe,
muss ich an dieser Stelle einmal mehr wiederholen. Die Zahlungsmoral lässt nach wie vor zu
wünschen übrig und trotz meinen Drohungen, welche ich leider nicht durchgesetzt habe,
ist keine wesentliche Verbesserung eingetreten. An unserem Workshop haben wir uns dieser
Problematik angenommen und ich bin sicher, dass wir einen, für alle Beteiligten, gangbaren
Weg gefunden haben.
Abschliessend mache ich noch auf unsere GV vom Freitag, 5. März, um 20 Uhr in der
Mehrzweckhalle aufmerksam. Es freut den Vorstand jedes Mal, wenn möglichst viele Leute
erscheinen, denn es ist die Plattform, wo die Vereinsleitung im Fokus steht und wenn sie den
Job gut macht auch den verdienten Applaus in Empfang nehmen darf. Ich lade alle Leser zu
dieser GV ein.
In diesem Sinne bedanke ich mich für das Vertrauen und wünsche Euch und Euren
Angehörigen ein erfolgreiches, unfallfreies und tolles 2010.
Euer Präsident
Jörg Bosshart
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