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Nicht weniger als 111 Mitglieder besuchten die 89. ordentliche Generalversammlung des FC
Wallisellen, die im Foyer der Mehrzweckhalle stattfand. Sie nahmen erfreut zur Kenntnis, dass
der grösste Walliseller Verein trotz der Finanzkrise finanziell und personell auf gesunden
Beinen steht.
Vor der stolzen Anzahl von 111 Vereinsmitgliedern eröffnete Präsident Jörg Bosshart
pünktlich die 89. Generalversammlung. Nach der offiziellen Begrüssung und Appell sowie
der Nomination von drei Frauen als Stimmenzählerinnen wurden die Traktanden in Angriff
genommen. Da die einzelnen Jahresberichte in der Vereinspublikation bereits veröffentlicht
worden waren, konnte auf eine Vorlesung verzichtet werden.
Finanzchef Thomas Eckereder präsentierte eine erfreuliche Jahresrechnung. Sie wies dank
diversen erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen, sowie nicht budgetierten Preisgeld
Sanitas, "Der andere Sportpreis" oder auch die Festwirtschaft "Räbeliechtliumzug"
einen Gewinn von 21′312.00 Franken aus und wurde einstimmig angenommen. Dem Traktandum
Mutationen war zu entnehmen, dass der Mitgliederbestand nur um Total zwei Mitglieder auf insgesamt
735 Mitglieder zugenommen hat. Die im Vergleich zu den Vorjahren nur geringe Zunahme hängt
damit zusammen, dass bei den Passivmitgliedern über 30 Personen entfernt wurden, die ihren
finanziellen Verpflichtungen seit geraumer Zeit nicht mehr nachgekommen sind. Alle anderen
Mitgliederkategorien verzeichneten einen Zuwachs.
Auf Grund der erfreulichen Finanzlage beschloss die Versammlung auf Antrag des Vorstands, die
Mitgliederbeiträge nicht zu erhöhen. Auch das einen kleinen Ausgabenüberschuss
beinhaltende Budget für das Jahr 2009 wurde einstimmig angenommen. Bei der anschliessenden
Revisorenwahl kam es zu einem Novum: Auf die Frage des Präsidenten nach einem neuen Revisor,
meldete sich spontan Stefano Scaglioni, der mit Applaus gewählt wurde. Da sich alle
Vorstandsmitglieder für ein weiteres Jahr zur Verfügung stellen, erfolgte auch die Wahl
des Vorstandes kurz und bündig. Präsident Jörg Bosshart erklärte der Versammlung,
dass er nach wie vor sehr motiviert sei, dies aber nur, weil er über einen so kompetenten und
eingespielten Vorstand verfüge.
Das Traktandum Ernennungen und Ehrungen wurde wie immer von Pascal O. Hauser professionell und
eindrücklich vorgenommen. Für das ehrenamtliche Engagement zu Gunsten des FC Wallisellen
wurden Roland Rindlisbacher, Angelo Stanzione und Roland Epprecht mit dem Diplom des Zürcher
Kantonalverband für Sport (ZKS) ausgezeichnet. Anschliessend gratulierte der Präsident
noch all jenen Mitgliedern, die vor kurzem einen runden Geburtstag feiern durften. Dies veranlasste
Ehrenmitglied Ruedi Eckereder aus Anlass seines 70. Geburtstages zur Übernahme einer Runde
Getränke. Beim letzten Traktandum Mitteilungen erwähnte der Präsident den
Vorstandsworkshop in Konstanz und welche Schwerpunkte man dort gesetzt hatte. Dann wurde den
Mitgliedern wie jedes Jahr die Fairnessrangliste und die Verbandsbussen aufgezeigt. Hier ist
zu erwähnen, dass wohl eine markante Verbesserung stattgefunden hat, aber immer noch ein
grosses Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Speziell erwähnt wurden die Ca-Junioren, die den
Aufstieg in die Promotionsklasse schafften und zugleich unter 202 Mannschaften den 1. Platz in der
Fairnessrangliste belegten. Eindrücklich erläuterte der Leiter Junioren, Michael Grambor,
seine Folien. Eindrücklich sind vor allem die Kernzahlen, die er präsentierte. So umfasst
die FCW-Nachwuchsabteilung mittlerweile über 400 Jugendliche. Zuständig sind nicht weniger
als 69 Trainer/Betreuer und Funktionäre.
Nach rund 90 Minuten konnte Präsident Jörg Bosshart die Generalversammlung schliessen und
die Anwesenden zu Wurst und Getränken einladen.
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