153 Mitglieder fanden am 4. März den Weg in die Mehrzweckhalle zur 91. GV des FC Wallisellen.
Televista8304 war dabei ebenso präsent wie Linda Camenisch als Vertreterin der politischen
Gemeinde und Richard Baumann für die Schulgemeinde. Notbänke mussten zuerst herbei geschafft
werden, ehe Präsident Jörg Bosshart die Versammlung eröffnen konnte. Dann ging es aber
zügig durch die Traktandenliste. Weder die Jahresberichte noch die Rechnungsabnahme gaben zu
Diskussionen Anlass. Dabei zeigt es sich deutlich, dass der FCW in finanzieller Hinsicht wohltuend
solide abgestützt ist. Keine Selbstverständlichkeit, aber eine feine Leistung der
Verantwortlichen.
Mehr zu reden gab das Traktandum Wahlen. Wurden sowohl Präsident Jörg Bosshart wie auch die übrigen
Vorstandsmitglieder per Akklamation in ihrer Funktion bestätigt, galt es für den nach 10jähriger
Amtszeit als Nachwuchsleiter zurückgetretenen Michi Grambor einen valablen Ersatz zu finden. In der
Person von Stefano Scaglioni konnte ein Walliseller Urgestein für diese Aufgabe gefunden werden. Er
durchlief die Walliseller Nachwuchsabteilung von den D- bis zu den A-Junioren, schaffte es gar als langjähriger
Captain in die erste Mannschaft und spielt heute noch bei den Senioren. Gute Voraussetzungen für seine neue
Aufgabe, für die ihm an dieser Stelle viel Erfolg, aber auch viel Kraft gewünscht sei.
Gespannt durfte man auf dieses Traktandum sein, galt es doch, Michi Grambor gebührend zu verabschieden.
Präsident Bosshart tastete sich jedoch behutsam an diese Aufgabe heran und begann mit der Verleihung
der Freimitgliedschaft an die verdienten Funktionäre und Helfer Nadia Scaglioni, Matteo Stanzione und
Paul Rindlisbacher. Andrea Grambor, Marino Crivellaro und Heinz Keller erhielten eine Würdigung vom
Fussballverband - und dann kam Michi Grambor an die Reihe! Eine Reihe von Gratulanten würdigten seine
Leistung für den Nachwuchs des FCW. Über 400 Junioren und Juniorinnen und 71 Trainer, Betreuer und
Helfer sind in dieser Abteilung vereint. Die Bewältigung dieser Riesenaufgabe verdient allergrössten
Respekt und die Ernennung zum Ehrenmitglied eine kleine Entschädigung für seine geleisteten Dienst.
Dass die Würdigungen - verbunden mit zahlreichen Geschenken - dem sonst selten um Worte verlegenen Michi
einige Male die Sprache verschlug, sei nur am Rande vermerkt.
Der FC ist der grösste Sportverein in Wallisellen. Das Wachstum dürfte angesichts der regen
Bautätigkeit weiter anhalten. Der Verein ist allerdings gut aufgestellt und fit für die
Herausforderungen der Zukunft. Am 7. März 1921 wurde der Verein im ehemaligen Löwen gegen viele
Widerstände aus der Taufe gehoben. Die Gründerväter dürften stolz sein, wenn sie sähen,
was aus ihrem Tschutti-Club geworden ist. (rd)