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FCW1: Spektakel mit Hitchcock-Final im Cup

von Ivo Schlegel

Zweitligist Bassersdorf und Drittligist Wallisellen spielten einen hinreissenden Cupfinal. Die Unterklassigen führten 3:0, die Oberklassigen erreichten dank eines Tores in der letzten Minute das Penaltyschiessen und gewannen dieses.

In der ersten halben Stunde hatte Bassersdorf mehr Ballbesitz und versuchte, vorne mit Doppelpässen den dichten Walliseller Riegel zu durchbrechen. Die Glattaler standen aber nicht nur hinten rein. Ihr Blick war auch immer wieder Richtung Bassersdorfer Tor gerichtet. Mit einem Konter in der 32. und einem Foulpenalty in der 44. Minute ging Wallisellen durch Figueiredo und Eggmann bis zur Pause 2:0 in Führung.

Die Walliseller suchten auch nach dem Seitenwechsel ihr Heil im Angriff. In der 47. Minute traf Figueiredo die Latte. Sieben Minuten später machte es Dani Fernandes besser und schlenzte den Ball gekonnt scharf von der Seite unter die Latte ins Tor zum 3:0.

Nun schien Bassersdorf, das in der zweiten Halbzeit gleich mit drei Mittelstürmern agierte, geschlagen. Doch das Team von Trainer Marco Tanner bäumte sich auf. In der 59. Minute berührte der Walliseller Verteidiger Koide im Fallen unglücklich den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand – Severino Zambelli verwertete den Penalty zum 3:1. In der 70. Minute wurde Wallisellens Pierre Eggmann im Bassersdorfer Strafraum gefoult. Der Schiedsrichter verlegte den «Tatort» ausserhalb des Sechzehners und gab Freistoss statt Penalty. Nur eine Minute später, wieder auf der Gegenseite, schlug Zambelli einen von unzähligen Bassersdorfer Eckbällen. Marc Tinner fälschte den Ball zum 2:3 ab.

In der 90. Spielminute erhielt Bassersdorf einen Freistoss in der Nähe des Walliseller Strafraums zugesprochen. Zambelli, ein Spezialist stehender Bälle, verwandelte direkt und flach in die weite Torecke zum 3:3. Im darauffolgenden Penaltyschiessen nutzten die Walliseller Solakac und Memeti ihre Chance nicht und ermöglichten dem Bassersdorfer Zambelli den Cupsieg einzuholen, was er sich nicht zwei mal bitten liess. Trotz der riesigen Enttäuschung fand Wallisellens Coach Maurizio Fede seine Worte wieder. «Besser hätten wir das Spiel nicht machen können. Schade.»

Wallisellen – Bassersdorf 6:7 n.P. (3:3, 2:0). – 800 Zuschauer. – SR: Marcantonio, Blazenovic, Uzunoglu. – Tore: 31. Figueiredo (1:0), 45. Eggmann FE (2:0), 54. D. Fernandes (3:0), 58. Zambelli FE (3:1), 72. Tinner (3:2), 90. Zambelli (3:3). – FCW: Caputo, Solakac, Koide, Mataj, Crusi, D. Fernandes (76. Memeti), Megna, Rueda (67. Vaia), M. Fernandes, Figueiredo (83. Blank), Eggmann. – Bemerkungen: 7 gelbe Karten (W5, B2), 47. Lattenschuss Figueiredo (W).

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