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News 2018

Jahr 2018

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10. Juni 2018 – Werde FCW-Trainer

Nachwuchs-Trainer/-innen gesucht

Der FC Wallisellen sucht auf die Saison 2018/2019 Trainerinnen und Trainer sowie Betreuerinnen und Betreuer für Junioren-Teams in den Kategorien D (11- und 12-Jährige), E (9- und 10-Jährige) und F (7- und 8-Jährige). 

Der FC Wallisellen ist in hohem Ausmass bestrebt, keine Warteliste für fussballinteressierte Kinder und Jugendliche aus Wallisellen und Umgebung zu führen. Daher sind wir aktuell auf der Suche nach Trainerinnen und Trainer sowie Betreuerinnen und Betreuer. Ermögliche es den Kindern, ihr Hobby beim FC Wallisellen frönen zu können und teile ihre Begeisterung für den Fussball mit ihnen. Auch Neueinsteiger im Traineramt sind willkommen.

Vereinsporträt
– Familiäres Umfeld im bald 100-jährigen Zürcher Traditionsverein
– 15-facher «Vorbildlicher Verein» der Fussball Region Zürich
– Einer der grössten Breitensport-Fussballvereine des Fussballverbandes
   Region Zürich (FVRZ)
– Grösster Verein der Gemeinde Wallisellen mit rund 900 Mitgliedern,
   davon rund 500 Nachwuchs-Spielerinnen und Spieler
– 36 Teams, davon 27 Junioren- und Kinderfussball-Teams, 4 Juniorinnen-
   Teams, 2 Aktive-Herren-Teams, 1 Aktiv-Frauen-Team und 2 Senioren-Teams

Der FC Wallisellen bietet
– Klare Strukturen und Abläufe
– Stellen- und Funktionsbeschreibungen für Trainer
– Ganzheitliche vereinseigene Spiel- und Ausbildungsphilosophie
– Tolle Fussball-Infrastruktur im Sport- und Erholungszentrum Wallisellen
– Unterstützung in der persönlichen Aus- und Weiterbildung als Trainer
– Angemessene Entschädigung entsprechend der Qualifikation 
– Jährliches Trainer-Wertschätzungs-Weekend (TWW)
– Engagiertes und hilfsbereites Trainer- und Koordinatoren-Team
– Förderung des Ehrenamts, des Nachwuchsfussballs, der Fairness und der 
   kulturellen Integration
– Fussballbegeisterte Kinder und Jugendliche
– Hohe Kontinuität der Trainer, Funktionäre und Vorstandsmitglieder

Dein Profil
– J+S-Leiteranerkennung Fussball im Kinder- und/oder Jugendsport
– Erfahrung als Fussball-Trainer/-in mit Kinder und/oder Jugendlichen
– Leidenschaft für die gesamtheitliche Weiterentwicklung von Kinder und Jugendlichen
– Engagement, Zuverlässigkeit, Pflichtbewusstsein und Herzblut im Traineramt
– Interesse an einem langjährigen Traineramt im Rahmen der FCW-Familie

Für weitere Informationen und Fragen steht Dir unser Leiter Nachwuchs, Stefano Scaglioni, gerne zur Verfügung. Aktuelle Informationen rund um den FC Wallisellen findest Du auf der Website sowie in den Sozialen Medien (Facebook, Instagram).

Kontakt 
Stefano Scaglioni
Leiter Nachwuchs
stefano.scaglioni69@gmail.com 

Der FC Wallisellen freut sich auf Deine Bewerbung!

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1. Juni 2018 – FCW und Maurizio Fede verlängern Vertrag

Der FC Wallisellen verlängert den Vertrag mit Maurizio Fede als Trainer der 1. Mannschaft um ein weiteres Jahr. Maurizio Fede, der seit Anfang 2016 das Fanionteam betreut, wird weiterhin mit seinem Staff die Farben der Walliseller vertreten. Fede konnte zu Beginn seiner Tätigkeit in Wallisellen den Abstieg in die 3. Liga leider nicht mehr verhindern. Im Zeichen der Nachhaltigkeit und der Juniorenintegration ist es ihm jetzt aber gelungen, das Team wieder zurück in die 2. Liga regional zu führen.

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27. Mai 2018 – Schweizer Cupfinal

2. Sieger im Schweizer Cup-Final

Die Senioren 40+ des FC Wallisellen spielen in der Saison 2017/2018 eine hervorragende nationale Cup-Kampagne und machen den Verein und die Gemeinde im ganzen Land bekannt. Sie müssen sich erst im Finalspiel dem FC Choulex geschlagen geben, zeigen sich aber als faire Verlierer und stehen dem Genfer Traditionsverein Spalier.

Bilder-Galerie und Video-Galerie des Schweizer Cup-Finals, FC Choulex (GE) – FC Wallisellen (ZH), im Sportzentrum Schlossfeld in Willisau am Samstag, 26. Mai 2018
Fotos und Videos: Thomas Grünenfelder 

Anzeiger von Wallisellen_2. Sieger im Schweizer Cup-Final_31.05.18

Zürcher Unterländer_Zweiter Sieger im Cupfinal_08.06.18

Die Cup-Kampagne: In den vergangenen acht Monaten besiegten die Walliseller Top-Teams aus dem Tessin und den Kantonen Basel und Thurgau. Dem souveränen 3-0 im heimischen «Spöde» gegen den FC Mendrisio im September 2017 folgte im Oktober 2017 der legendäre 7-8-Auswärtssieg im Penaltyschiessen gegen die amtierenden Cupsieger und Meisterklassen-Sieger der Fussballregion Nordwestschweiz (FVNWS), dem FC Black Stars Basel. Nach dreimaligem Rückstand und einem gewichtigen verletzungsbedingten Ausfall von Ausnahme-Knipser Lando erkämpften und erspielten die Zürcher ein 3-3 in der regulären Spielzeit. Im fälligen Penaltyschiessen parierte Torhüter Fröhlich zwei Elfmeter und kürte sich nach seinem Kopfballtor als Feldspieler in der 63. Minute vollends zum Matchwinner – und gab dem Begriff «Torspieler» eine ganz neue Bedeutung. Im April 2018 gelang den Glattaler mit dem famosen 2-4-Auswärtssieg gegen die Thurgauer Bezirkshauptstätter der für den FC Wallisellen historische Finaleinzug im Schweizer Cup. Dies dank einem sensationellen Teamspirit, einer überragenden ersten Halbzeit, Cleverness in den matchentscheidenden Situationen und einem Coaching der Sonderklasse. Der FC Frauenfeld mit SRF-Sportmoderator Daniel Kern ist Schweizer Cupsieger bzw. Schweizer Meister der Saison 2015/2016 und mehrfacher Cupsieger und Meister der Meisterklasse in der Fussballregion Ostschweiz (OFV).

Der Gegner: Die Gemeinde Choulex liegt südlich des Genfersees und hat 1‘146 Einwohner – mehr als 100 davon spielen und trainieren im Traditionsverein FC Choulex bei den Senioren 30+ und 40+. Die beiden Teams stehen an der Spitze der Kantonalen Ligen und stehen kurz vor dem Genfer Kantonsmeister-Titel. Der FC Choulex hat in der aktuellen Zusammensetzung im Jahr 2010 den Schweizermeister-Titel der damaligen Senioren-Kategorie Ü32 gewonnen und war im Jahr 2013 erst im Finale dem SC Buochs unterlegen. Kopf der routinierten Genfer Truppe ist der 44-jährige Schweiz-Spanier Eddy Barea, zweifacher NLA-Schweizer Meister mit dem FC Servette Genf. Der ehemalige U21- Nationalspieler und zentraler Defensivspieler hat beim FC Servette, dem AC Lugano und Neuchâtel Xamax während 20 Jahren von 1987 bis 2007 in der Schweizer Nationalliga A gespielt und dabei 276 Pflichtspiele bestritten. Weitere Top-Spieler der Genfer sind der Stürmer Franck Chow Yuen und Bernard Bouchon, welche vorwiegend bei den Senioren 30+ des FC Choulex eingesetzt werden und in der 2. Französischen Liga zusammen 200 Spiele bestritten haben. In der Cup-Kampagne hat das Senioren-Spitzenteam noch keinen Gegentreffer erhalten und der Reihe nach den FC Genolier-Begnins (GE) mit 2-0, den FC Gland (VD) mit 1-0, das Team Gunzwil/Eich (LU) mit 4-0 und den FC Collex-Bossy (GE) mit 2-0 ausgeschaltet.

Das Spiel: Am Samstag, 26. Mai 2018 um 13.30 Uhr bei 27 Grad Aussentemperatur ist es soweit. Das Sportzentrum Schlossfeld in Willisau ist für den Schweizer Cup-Final-Samstag der Senioren 30+ und 40+ vom Veranstalter und der Amateur Liga des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) würdig angerichtet. Tage und Wochen der minutiösen, intensiven und vielschichtigen Vorbereitung auf dieses Saison-Highlight haben ihren Abschluss gefunden. Die Ansprachen von FSV-Koordinator Christian Frei und Amateur Liga-Sekretär Ramon Zanchetto sowie das Motivationsfeuerwerk von Trainer Pohl und die taktischen Worte von Trainer Giger sind im Kopf der Spieler. Die je 18 Kaderspieler des FC Choulex und des FC Wallisellen werden vom Schiedsrichtertrio Stadelmann/Ferreira und Grmaca, Fahnenträger der Junioren des FC Willisau mit Genfer- und Zürcher-Wappen, mit musikalischer Untermalung und grossem Applaus der rund 250 Zuschauer aufs Spielfeld geleitet. Der Spieler-Präsentation mit Nationalhymne folgen das Shake-Hands, die für nationale Senioren-Cupspiele übliche Geschenkübergabe und die offiziellen Team-Fotos im Blitzlichtgewitter unzähliger Fotographen.

Dass der Genfer Weiss- und Rotwein sowie der Clubwimpel die einzigen Geschenke sind, welche der FC Choulex den Walliseller machen, zeigt sich schon bald. Bereits in der 7. Minute erzielte Zerouali den umjubelten Führungstreffer für die Genfer Senioren-Fussball-Institution. Die geschockten und für einige Minuten unsortierten Walliseller reichen den Genfer Routiniers, um das in der Nachbetrachtung wohl entscheidende 2-0 durch Bossus zu erzielen. In der Folge fängt sich der FC Wallisellen, erobert sich mehr Spielanteil, bekommt mehr Qualität in die Passspiele und erspielt sich seinerseits Torchancen. Doch in der 23. Minute folgt der nächste Tiefschlag. Der fürs Teamgefüge eminent wichtige Captain und Maskenträger Marucci verletzt sich bei einem aussichtsreichen Abschlussversuch im Strafraum unter gegnerischer Einwirkung und wird durch Fröhlich ersetzt. Bis zur Halbzeitpause wogt das Spiel hin und her. Um jeden Zentimeter Raum wird erbittert gekämpft und beim FC Choulex blitzen immer wieder die individuelle Klasse und die grosse Routine im Zweikampfverhalten sowie in der Ballbehauptung auf. Aber auch die Walliseller sind in der Partie angekommen und kommen durch die schnellen Azevedo und Rohrer sowie den aufopfern kämpfenden Stangl zu Chancen. Doch der Anschlusstreffer bleibt verwehrt.

Die 2. Halbzeit: Der FC Wallisellen hat auch für diesen Spielverlauf einen Plan. Das Trainer-Team ändert das Spielsystem von einem variablen 4 – 4 – 2 auf ein offensiv ausgerichtetes 3 – 4 – 3. Doch der FC Choulex weiss auch darauf eine Antwort. Sechs Zeigerumdrehungen nach dem kühlenden Pausentee erhöht wiederum Bossus auf 3-0. Den erneuten Nackenschlag im Kopf besinnen sich die Walliseller ihrer Tugenden und fighten um jeden Ball, getragen von der grossartigen Unterstützung der FCW-Fans von den Rängen. Die verbleibenden 25 Minuten sind ein einziger Sturmlauf des FC Wallisellen mit gelegentlichen Entlastungsangriffen der Genfer, bei welchen Torhüter Saccani mehrmals hervorragend reagiert und den FCW im Spiel hält. Doch der FC Choulex besteht auch diese Belastungsprobe mit Robustheit und Cleverness. Nach einem Seitenwechsel von Hauser auf Pohl, einem Kopfballzuspiel auf Rohrer und einem Foul im Strafraum ist es gleichwohl soweit. Der FC Wallisellen beschert dem FC Choulex den ersten Gegentreffer in der Cup-Kampagne dank eines von Pohl souverän verwandelten Penalty in die hohe rechte Ecke – 3-1 und noch 13 Minuten zu spielen. In der Folge zeigt sich die wohl einzige Schwäche der Genfer, die Physis. Sie werden in den verbleibenden Minuten vollends in die Defensive zurückgedrängt. Der FC Wallisellen seinerseits bringt mit Hobi, Wüthrich und Hotz frische Kräfte und lanciert das finale Schlussbouquet. Doch hier offenbart sich das wohl matchentscheidende Manko der Wallliseller Truppe an diesem historischen Tag, dem Schweizer Cup-Endspiel – die offensive Durchschlagkraft und die Chancenauswertung. Nach vier Nachspiel-Minuten ist es soweit. Die aufopferungsvoll kämpfenden Walliseller Spieler gratulieren den Genfer Spieler und Fans zum Titelgewinn und stehen ihnen bei der Pokalübergabe Spalier. Fairplay pur!

Das Fazit: Der Senioren-Fussball beim FC Wallisellen hat sich in den letzten Jahren prächtig entwickelt und ist regional und national zu einer Grösse geworden. Sowohl die Senioren 30+ als auch die Senioren 40+ spielen in der höchsten regionalen Kategorie, der Meisterklasse, und gehören nicht nur zu den erfolgreichsten, sondern auch zu den fairsten Mannschaften der Fussballregion Zürich. Gründe dafür liegen in der Teamführung und dem Teamgeist. Die Senioren 30+ werden vom langjährigen Trainer der 1. Mannschaft des FC Wallisellen, Thomas Maag, zusammen mit den ebenfalls langjährigen Spielern der 1. Mannschaft, Marco Horisberger und Raffaello Giorgio, geleitet. Die A-Diplom-Trainer Frank Pohl und Robert Rohrer lenken seit mehreren Jahren die Geschicke der Senioren 40+ und führten das ambitionierte Team in die Meisterklasse und in den Regionalen Cup-Final der Saison 2015/2016. Nun steht nach dem Schweizer Cup-Final mit dem Regionalen Cup-Final am Freitag, 22. Juni 2018 gegen den FC Srbija ZH das zweite Saison-Highlight einer grandiosen Saison 2017/2018 auf dem Programm. Bei den Senioren des FC Wallisellen herrscht teamübergreifend ein Spirit, der seinesgleichen sucht. Ehemalige Spieler der 1. und 2. Mannschaft sowie viele eigene Junioren des FC Wallisellen bilden den Stamm beider Teams und sind zudem in zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen für den Traditionsclub tätig. Vereinsleben und FCW-DNA pur eben!

Der Dank: Der FC Wallisellen gratuliert dem gesamten 30-köpfigen Kader und Staff der Senioren 40+ zur erfolgreichen nationalen Cup-Kampagne der Saison 2017/2018. Der geschichtsträchtige Erfolg ist nur dank der grossartigen Unterstützung vieler toller Menschen und grosszügigen Institutionen in und rund um den Verein sowie im regionalen und Schweizer Fussball möglich. Ein grosses Dankeschön geht an:

– René Dieterle, Präsident der Supporter-Vereinigung des FC Wallisellen
– Frank Pohl und Robert Rohrer, Trainer Senioren 40+ FC Wallisellen
– Hans Schoch (Leiter), Christian Frei (Koordinator 40+/50+) und dem gesamten Vorstand
   der Fussball-Senioren-Vereinigung (FSV), einer Abteilung des Fussballverbandes der
   Region Zürich (FVRZ)
– Ramon Zanchetto, Alain Grosjean und das gesamte Komitee der Amateur Liga
– Cupfinal-Veranstalter FC Willisau mit allen Helferinnen und Helfer
– Schiedsrichter-Trio Stadelmann, Ferreira, Grmaca
– Gemeinderat und FCW-Ehrenmitglied Thomas Eckereder
– Daniel Grossmann, Ivo Luise und Frank Pohl
– FCW-Ehrenmitglied Michael Grambor
– Thomas Maag, Trainer Senioren 30+ FC Wallisellen
– Cupfinal-Berichterstatter, Fotograph und Filmer Thomas Grünenfelder
– Vorstand FC Wallisellen
– FC Choulex

Ein besonderer Dank gilt zudem allen FCW-Fans und Freunden der Spieler, den Familien und Kinder, den ehemalige FCW-Spielern, dem Senioren 30+-Trainer und seinen Spielern, den Nachwuchs-Trainerinnen und -Trainer, Funktionären und Vorstandsmitglieder, welche die «Hüt Abig gaht nüt»-Truppe in heimische und fremde Gefilden begleiten, sie unterstützen und mitfiebern. Ohne «den 12 Mann» bzw. «die 12 Frau» und das grosse Verständnis der Familien der Senioren 40+-Spieler wäre dieser Erfolg nicht möglich. Ein spezielles Lob gilt den sich jederzeit in den Dienst der Mannschaft stellenden Ergänzungsspielern und Staff-Mitglieder für ihren vorbildlichen und selbstlosen Einsatz auf und neben dem Platz.

FC Choulex GE – FC Wallisellen ZH 3:1 (2:0). Sportzentrum Schlossfeld, Willisau – 250 Zuschauer. – Tore: 7. Min. 1 – 0 Zerouali, 11. Min. 2 – 0 Bossus, 41. Min. 3 – 0 Bossus, 3 – 1 Pohl (P) – FCW: Saccani, Pohl, Frehner, Murer, Rebsamen, Rohrer, Arpagaus, Grossmann, Azevedo, Marucci (C), Stangl; Fröhlich, Fusco, Hauser, Hobi, Hotz, Stanzione, Tahiraj, Wüthrich; Bastian, Beauvais, Benedetti, Bortot, Campigotto, Casella, Lanner, Pfanner, Remund; Trainer: Pohl, Rohrer, Giger, Grambor; Verletzt: Debrunner, Lando, Spagnol.

von Pascal Oliver Hauser

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25. Mai 2018 – Pfingstreise Cervia

Pfingstreise Cervia – Junioren Da

Bilder- und Videogalerie

Am Donnerstag vor den Pfingsten war es soweit, die Mannschaft vom Da, Db, Ca und Ba traten ihre Reise nach Cervia IT an. Am 17. Mai, Donnerstagnacht um 24 Uhr fuhren zwei Cars gefüllt mit einer Schar fröhlicher und hoffnungsvoller Fussball-Jungs in Richtung Italien, um am prestigeträchtigen «11. Pfingst-Cup»-Turnier teilzunehmen.

Die Tradition der Teilnahme an diesem Turnier wurde dieses Jahr mit einer unglaublichen Rekordteilnahme von 53 Jugendlichen und 13 Trainer inklusive Begleitern alle Ehre gemacht.

Am Freitagmorgen um 9:00 Uhr trafen wir im Hotel Roma in Cervia ein, wo innerhalb einer Rekordzeit von 30 Minuten die Zimmer bezogen und wir kurz darauf in Badehose gekleidet in Richtung Strand liefen. Das Wetter war auf unserer Seite, denn bei gut 25 Grad sprangen viele von uns das erste Mal ins kühle Wasser und genossen die kurzen Stunden am Lido Roma.

Am Samstag, 19. Mai ging es dann mit dem Turnier los. Alle waren sehr angespannt und neugierig, auf was für Gegner wir treffen würden. Das Turnier war, mit Ausnahme des FC Wallisellen und FC Bassersdorf, eine italienische Angelegenheit. Die Junioren Da trafen in der Gruppenphase auf folgende Teams:
– A.S.D. AIRONE ‘83 (aus Bologna)
– A.S.D. Alda Roma (aus Rom)
– A.S.D. Bakia Cesenatico (aus Cesena)

Das Startspiel gelang uns sehr gut, denn obwohl uns die Gegenspieler des A.S.D. AIRONE ’83 physisch sehr stark vorkamen, gewannen wir 2:0. Somit legten wir den Grundstein für den Halbfinaleinzug. Im zweiten Gruppenspiel trafen wir auf die Mannschaft des A.S.D. Alda Roma. Dieser Verein wurde vom ehemaligen brasilianischen Fussballspieler Aldair aus Brasilien gegründet, welcher viele Jahre für die AS Roma spielte. Auch dieser Gegner war uns physisch einiges voraus, wodurch wir in den Anfangsminuten viel Mühe bekundeten. Doch umso länger das Spiel dauerte, umso besser kamen wir ins Spiel und übernahmen das Zepter. Wir konnten nach gut 10 Minuten 1:0 in Führung gehen, obschon die Umstände ein wenig komisch waren.

In Italien gibt es eine offizielle Regel, welche besagt, dass bei Rückpass der Torhüter vom gegnerischen Stürmer nicht angegriffen werden darf und zwar darf der Torhüter mit dem Verteidiger den Ball drei Mal hin und her spielen. Diese Regel galt aber am Turnier nicht und somit konnte Alessio Lando davon profitieren und zum 1:0 für uns einschieben. Selbstverständlich führte diese Situation zu einer, für italienische Verhältnisse, normalen Diskussion, doch der Schiedsrichter liess sich nicht vom Entscheid beeinflussen. An diesen Morgen stand uns somit Göttin Fortuna zur Seite, denn in der zweiten Halbzeit konnte Noel Riederer mittels einem wunderschönen Halbvolley zum 2:0 treffen. Doch 5 Minuten vor Schluss konnten die Römer zum 2:1 verkürzen und das Spiel wurde noch einmal sehr spannend, doch am Endresultat änderte sich nichts. Somit sollten uns diese zwei Siege in den Halbfinal katapultieren, aber das letzte Gruppenspiel vom Sonntag stand noch an.

Am Samstag-Nachmittag war dann Erholung und Fun angesagt. Die Teams vom Da, Db und Ba (das Ca war schon am Samstag gewesen) gingen in Richtung Freizeitpark Mirabilandia (ähnlich Europapark). Die Jungs konnten sich dreieinhalb Stunden vergnügen und auch wir Trainer/Begleiter hatten unseren Spass auf den ein wenig moderateren Bahnen wie Karussell etc.

Das Spiel gegen den A.S.D. Bakia Cesenatico ging gleich von Anfang an munter los. Und wieder war uns der Gegner physisch aber auch spielerisch einiges voraus, was dazu führte, dass wir nach der ersten Halbzeit diskussionslos 2:0 hinten lagen. Doch auch durch solch einer ungünstigen Situation lassen wir uns nicht aus der Ruhe bringen. Wir versuchten nun der Mannschaft neue Impulse zu geben und konzentrierten die Kräfte in der Defensive. Diese Massnahme sollte auch gleich Früchte tragen, denn nach einer tollen Kopfballchance von Noel, konnte Amil zum zwischenzeitlichen 2:1 verkürzen. Das Tor entstand aus einer super Kombination und war absolut verdient. Nun spielten wir den Gegner an die Wand. Dieser konnte in der zweiten Halbzeit keine einzige Tormöglichkeit mehr kreieren, wir waren Herr des Feldes. Leider wurden aber unsere Bemühungen nicht prämiert und wie es oft im Fussball so ist, wenn du sie nicht machst, dann macht sie der Gegner. Durch einen technischen Fehler mussten wir kurz vor Schluss noch das 3:1 hinnehmen.

Somit waren wir Zweitplatzierter der Gruppe. Obwohl uns noch eine dritte Mannschaft punktemässig hätte aufholen können, waren die Direktbegegnung und die Tordifferenz daraus zuständig, dass wir in das Halbfinal einziehen konnten.

Nun war es soweit, Sonntagnachmittag, Sonnenschein bei 25 Grad (gefühlte 30 Grad), und was will das Fussballherz mehr, durften wir im Halbfinale gegen den erstplatzierten der anderen Gruppe der Calcio Giovani Latina spielen. Wir hatten den Gegner bereits spielen sehen, denn diese spielten in der Gruppenphase gegen unser Db und gewannen klar mit 2:0. Das Trainerduo Giusi Coniglione und Robi Fasanella hatten sich für dieses Spiel eine neue taktische Variante ausgedacht, so dass sich der Gegner spielerisch nicht entfalten sollte. Dies gelang dem Team dann auch und wir nahmen von Anfang an das Ruder in die Hand und spielten auf einem sehr hohen Niveau (noch nie wurde vom diesjährigen Da so ein Fussball praktiziert). Wir erarbeiteten uns gute Möglichkeiten und hätten auch früh in Führung gehen können, doch der Gegner erwies sich als sehr stabil und spielstark, wie erwartet. Niemand lies Fehler zu und somit ging man mit einem sehr offensiven Fussball mit dem Ergebnis von 0:0 in die Pause.

Unser Vorhaben war klar, wir wollten auf Sieg spielen und so begannen wir dann auch die zweite Halbzeit, doch jedes Mal scheiterten wir am Torwart oder am eigenen Vermögen. Es war die erste Hälfte der zweiten Halbzeit gespielt, da lancierten wir einen Konter via Joao und Noel zu Din, welcher sich im Strafraum durchtankte und nur regelwidrig gestoppt werden konnte, wir erhielten einen klaren Elfmeter zugesprochen. Leo nahm sich dieser Verantwortung an und verwandelte zum verdienten 1:0. Der Gegner war mit dieser Entscheidung alles andere als einverstanden und versuchte den Schiedsrichter umzustimmen. Vermutlich wurde dieses unsportliche Verhalten uns insofern zum Verhängnis, dass der Schiedsrichter vier Minuten vor Schluss dem Gegner ebenfalls einen fragwürdigen Elfmeter schenkte. Somit endete das Spiel nach der regulären Zeit 1:1 und es ging zum Elfmeterschiessen.

Tja, an dieser Stelle kann man einfach nur sagen 50:50 und los geht’s. Leo, Elfmetertorschütze während des Spiel, war der erste Schütze und – gehalten. Doch auch der Gegner musste zuerst treffen. Am Ende aber mussten wir gnadenlos zusehen, wie dieser schonungslos jeden Elfmeter sicher verwandelte und somit verloren wir das Spiel beim Elfmeterschiessen 3:4.

Nach dieser schmerzlichen und nicht verdienten Niederlage mussten wir nun all unsere Kräfte für das kleine Finale mobilisieren, was nicht so einfach war. Doch die Mannschaft fasste sich schnell und konnte die Leistung der letzten Spiele abrufen. Im Spiel um den 3. Platz trafen wir auf die Rubicone Calisese, welche mit Mühe und Not unser Db in der Gruppenphase 1:0 bezwang.

Das Spiel war eine eindeutige Angelegenheit, obschon wir in der zweiten Halbzeit uns ein wenig durchbeissen mussten. Am Schluss stand eine satte 3:0 und somit konnten wir bei der Preisverleihung als Drittplatzierter den hochverdienten Pokal entgegennehmen.

An dieser Stelle möchten wir, Giusi und Robi, unseren Jungs ein riesen Kompliment machen, denn sie haben sich nicht nur auf sondern auch neben dem Platz unglaublich positiv verhalten, trotz kleineren Vorfällen, die an dieser Stelle nicht nennenswert sind.

Nochmals, wir möchten klar und eindeutig unterstreichen, dass das Da ein sehr gutes Turnier absolviert hat und das Miteinander mit den anderen Teams unglaublich gut und problemlos funktioniert hat.

Ebenfalls an dieser Stelle möchten wir uns bei den Begleitern Candido und Joao bedanken, welche uns tatkräftig bei der Betreuung geholfen haben. Sie waren die guten Feen oder eben Begleiter, die immer da waren, wenn die Kinder was brauchten und wir Trainer nicht gerade Zeit hatten, weil wir die Mannschaft auf dem Feld coachen mussten.

Aber vor allem bedanken möchten wir uns bei all unseren Sponsoren, welche diese unglaubliche Erfahrung dank ihrer Spende erst ermöglicht haben. Dies sind:

– Nikolaos Platipodis, Zürich
– Alexandra Hoffmann, Wallisellen
– Daniel Niedermann, Wallisellen
– Maria Colaiemma, Bülach
– Werner Meier, Wallisellen
– Eugenio Turco, Wallisellen
– Jens Westh, Winterthur
– Ekrem Rekovic, Wallisellen
– Roberto Perez, Zürich
– Roger Würsch, Dietlikon
– Sebastiano Maione, Glattbrugg
– Daniel Baumgartner, Männedorf
– Sven Riederer, Wallisellen
– René Dieterle, Präsident Supporter-Vereinigung FC Wallisellen 

Der letzte Dank geht an den FC Wallisellen für die Unterstützung und das Sponsoren des Ausgangs Tenue. Ebenso geht ein riesen Dankeschön an die Eltern, welche uns ohne Bedenken das Vertrauen für diese Reise geschenkt haben.

Sollten wir jemanden vergessen haben, so seid uns nicht böse, wir sind immer noch von diesem super Erlebnis überwältigt.

In diesem Sinne wünschen wir allen Sponsoren, Turnierteilnehmern wie auch Fussballbegeisterten, und zu guter Letzt euch Lesern weiterhin eine unterhaltsame Saison, spannende Fussballspiel und eine torreiche Fussball WM in Russland.

Sportliche Grüsse

    

von Roberto Fasanella und Giuseppe Coniglione

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18. Mai 2018 – Finale die Zweite

Die Senioren 40+ stehen auch im Regionalen Cupfinal

Unglaublich aber wahr!!! – Die Senioren 40+ des FC Wallisellen stehen in der Saison 2017/2018 sowohl in der Nationalen als auch in der Regionalen Cup-Reihe im FINAL. Sie schreiben damit Geschichte für den bald 100-jährigen Zürcher Unterländer Traditionsverein.

Die Mannschaft des Trainerduos Pohl/Rohrer hat diesen Doppelerfolg am Dienstag, 15. Mai 2018 mit dem 0-5-Auswärtssieg gegen den in dieser Saison noch ungeschlagenen FC Altstetten ZH dank tollem Teamgeist und einer Gala-Vorstellung in der 2. Halbzeit möglich gemacht. Die Walliseller treffen im Cup-Final der Fussballregion Zürich am Freitag, 22. Juni 2018 um 20.30 Uhr auf der Sportanlage Stighag in Kloten auf das starke Team des FC Srbija ZH, den aktuellen Tabellenführer in der Zürcher Meisterklasse.

Nimm den kurzen Weg von Wallisellen nach Kloten unter die Füsse, unterstütze die Senioren 40+ beim grossartigen Saison-Highlight und bereite ihnen mit deiner hör- und spürbaren Leidenschaft ein Heimspiel!

FC Altstetten ZH – FC Wallisellen 0:5 (0:1). Sportanlage Buchlern, Zürich – 20 Zuschauer. – Tore: 0 – 1 Rohrer, 0 – 2 Azevedo, 0 – 3 Rebsamen, 0 – 4 Rohrer, 0 – 5 Hauser – FCW: Saccani, Debrunner, Murer, Giger, Frehner, Fusco, Arpagaus, Rohrer, Grossmann (C), Rebsamen; Hotz, Fröhlich, Hauser, Wüthrich, Stanzione, Hobi; Trainer: Pohl, Rohrer, Marucci; Verletzt: Marucci, Spagnol, Lando. Bemerkungen: Saccani hält Penalty mirakulös beim Stand von 0 – 2; Dauerregen.

von Pascal Oliver Hauser

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12. Mai 2018 – FCW-Eigengewächs Florian Heiniger

Florian Heiniger rockt die Liga

Florian Heiniger, das Eigengewächs des FC Wallisellen, rockt die Liga! – Flo ist nicht nur ein talentierter Fussballer, sondern auch ein leidenschaftlicher Musiker. Der 21-jähirge ist in Wallisellen aufgewachsen und hat das Fussball-Abc beim FC Wallisellen erlernt. Ivo Schlegel, der aktuelle Koordinator A+/B-Junioren, Berichterstatter und Co-Leiter Aktive Herren a.i., welcher Flo von den E- bis zu den C-Junioren als Nachwuchstrainer begleitet hat, streicht vor allem den Lernwillen, den Anstand und den grossartigen Teamgeist von Flo heraus. Der Mittelfeldspieler des FCW-Fanionteams ist Schlagzeuger der Indie-Rock-Gruppe Tawnee –

Ob als Schlagzeuger oder als Mittelfeldspieler der 1. Mannschaft des FC Wallisellen: Florian Heiniger gibt den Takt an. Die Sportredaktion des «Zürcher Unterländers» hat am Samstag, 12. Mai 2018 einen Bericht über den 21-Jährigen veröffentlicht.

Artikel Zürcher Unterländer vom 12. Mai 2018

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13. Mai 2018 – 1. Mannschaft steigt auf!

Mit dem klaren Sieg gegen Bassersdorf 2 sicherte sich das Fanionteam des FC Wallisellen den angestrebten Aufstieg in die 2. Liga regional

Bilder- und Videogalerie
(Fotos: Roland Epprecht; Videos: Pascal Oliver Hauser)

Wallisellen liess keinen Zweifel aufkommen, wer heute das Spieldiktat übernimmt. Zwar konnte Bassersdorfs zweite Mannschaft gut mitspielen, letztendlich mussten sie aber als Verlierer vom Platz. Die Gäste gingen in der 22. Minute durch Memeti, nach einem Freistoss von Crusi, mit 0:1 in Führung. Das Spiel war ausgeglichen und bis zur Pause veränderte sich dieses Zwischenresultat nicht mehr, obwohl auf beiden Seiten noch hätten Tore fallen können. Bassersdorfs Hüter Hiltl verhinderte zweimal hintereinander reflexschnell einen Treffer der Walliseller und auf der Gegenseite lenkte Crusi einen Schuss über das eigene Gehäuse ins Out.

Nach dem Seitenwechsel gelang Memeti in der 51. Minute der zweite Treffer. Dani Fernandes lancierte ihn mit einem schönen Pass und Memeti konnte sich die Ecke aussuchen (0:2). Kurz darauf drückte wieder das Heimteam und brachte die Walliseller Verteidigung in Bedrängnis, woraus ein Handspiel im Strafraum resultierte und Bassersdorf einen Elfmeter einbrachte. Stäbler verwertete zum 1:2 (55.). Nur eine Minute später gelang Eggmann ein weiterer Treffer für Wallisellen. Hüter Hiltl versuchte noch, mit dem Fuss zu intervenieren, aber der Ball kullerte über die Torlinie zum 1:3. Beide Teams machten den Eindruck, dass sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Die letzten acht Minuten bescherten Wallisellen zwei und Bassersdorf noch einen Treffer, bevor der souveräne Unparteiische die Partie abpfiff und den Walliseller Aufstieg offiziell besiegelte.

Wallisellens Trainer Maurizio Fede war nach dem Sieg überglücklich und freute sich mit dem Team und Staff über den vorzeitigen Aufstieg. Aber Fede wäre nicht Fede, wenn er nicht schon den Fokus auf die noch kommenden Partien legen würde, denn da möchte er noch einen Gang höher schalten und die Konzentration hoch halten. Mit dem nächsten Gegner hat Wallisellen noch eine Rechnung offen. Sie unterlagen gegen Embrach im Cup 1/4 Final und schieden aus. Da möchten sich die Glatttaler noch revanchieren.

Bassersdorf 2 – Wallisellen 2:5 (0:1). – 60 Zuschauer. – Schiedsrichter: Martin Feusi. – Tore: 22. Memeti (0:1), 51. Memeti (0:2), 55. Stäbler FE (1:2), 56. Eggmann (1:3), 82. Eggmann (1:4), 85. Memeti (1:5), 89. Petrovic (2:5). – FCW: S. Mehmedi, Aydin, Caroli, Koide, Crusi, D. Fernandes (75. Epp), Heiniger, M. Fernandes, V. Mehmedi (85. Altun), Memeti, Eggmann, – Bemerkungen: 1 gelbe karte (B), 55. Handspenalty Bassersdorf

von Ivo Schlegel

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29. April 2018 – Finale oooo-oh!

Als Aussenseiter zur Sensation

Die Senioren 40+ ziehen dank einer überragenden ersten Halbzeit, Cleverness, Coaching der Sonderklasse und einem sensationellen Teamspirit ins Finale des Schweizer Cups ein. Sie schreiben mit dem 2:4-Auswärtssieg gegen den FC Frauenfeld nicht nur Geschichte für den bald 100-jährigen FC Wallisellen, sondern machen sich unsterblich. Noch nie ist ein FCW-Team liga- und alterskategorienübergreifend (Nachwuchs, Aktive und Senioren) in einem nationalen Wettbewerb in einem Final gestanden. Der FC Wallisellen ist nun auch auf der Fussball-Landkarte der Gesamtschweiz angekommen.

Bilder-Galerie und Video-Galerie des Schweizer Cup-Halbfinals, FC Frauenfeld – FC Wallisellen, auf der Sportanlage «Kleine Allmend» am Samstag, 28. April 2018
Fotos und Videos: Pascal Oliver Hauser

Anzeiger von Wallisellen_Als Aussenseiter zur Sensation_09.05.18

Zürcher Unterländer_Sensation des Aussenseiters_11.05.18

Der Gegner: Der FC Frauenfeld ist eine grosse Nummer im Schweizer Senioren-Fussball. Der Thurgauer Traditionsverein ist Schweizer Cupsieger bzw. Schweizer Meister der Saison 2015/2016 ist mehrfacher Cupsieger und Meister der Meisterklasse in der Fussballregion Ostschweiz (OFV). Im vergangenen Jahr sind die mit dem topfitten SRF-Sportmoderator und Fussballkommentator Daniel Kern auflaufenden Bezirkshauptstätter ebenfalls im Halbfinale dem SV Muttenz (Kanton Basel) unterlegen. Sie stehen zudem am Pfingstmontag, 21. Mai 2018 gegen den FC Romanshorn-Amriswil im Regionalen Cup-Final des OFV. Darüber hinaus haben die Thurgauer das Team Surental (Kanton Luzern) mit 3 zu 0, den FC Biberist (Kanton Solothurn) mit 2 zu 0 und den FC Niederbipp (Kanton Bern) mit 1 zu 4 besiegt und dabei nur einen Gegentreffer erhalten.

Das Spiel: Exakt umgekehrter Spielverlauf als im Viertelfinalspiel im Herbst 2017 gegen den FC Black Stars Basel. Lagen die Walliseller am Rheinknie nach 17 Minuten mit 0:2 hinten, konnten sich die 80 angereisten FCW-Fans nach 21 Minuten über eine 2:0-Führung ihres Teams freuen. Maskenmann und Captain Marucci eröffnete in der 17. Minute das Skore mittels Direktabnahme nach einer präzisen Flanke von links. Amerikasöldner Stangl erhöhte nur vier Zeigerumdrehungen später in gewohnt cleverer Manier zum umjubelten 2:0. Auch in der Folge hatte die «Hüt Abig gaht nüt»-Truppe deutlich mehr Spielanteil, konnte die zahlreichen weiteren Chancen aber nicht in Zählbares ummünzen. So ging man mit dem gefährlichsten aller Zwischenresultate in die Pause und suchte bei sich einstellender drückenden Hitze den Schatten. Dass sich diese Fussballweisheit in der 2. Halbzeit bewahrheiten sollte, wussten die Spieler zu diesem Zeitpunkt (glücklicherweise) noch nicht.

Die 2. Halbzeit: Nach fetten Beats und einer Pausenansprache der Sonderklasse des A-Diplom-Trainers des DFB (Anmerkung der Redaktion: Deutscher Fussballbund e.V.) und DJ FrankS setzte sich der Höhenflug der Hummel-Crew in der 2. Halbzeit fort. Der mit einem gebrochenen Nasenbein spielende und seit einer Woche 50-jährige Marucci konnte nach wenigen Spielminuten zum vermeintlichen siegsichernden 3:0 einnetzen. Doch ein Fussballspiel wird, wie so manche Sportwettbewerbe, im Kopf entschieden. Dies zeigte sich genau in dieser Situation mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken – oder eben im Kopf. Die Frauenfelder hatten nichts mehr zu verlieren und verstärkten ihre Angriffsbemühungen deutlich. Zudem stellten sie ihr Spiel um und operierten vermehrt mit langen, präzisen Bällen, welche von den grossgewachsenen Thurgauer Angriffsspieler hervorragend verarbeitet wurden. Nur drei Minuten nach dem 3:0 folgte der erste Nackenschlag. Ein Rencontre im Walliseller Strafraum wurde vom guten Schiedsrichter geahndet. Der fällige Elfmeter wurde vom Frauenfelder Michel Simon souverän verwandelt. Nun begann die stärkste Phase des FCF. Angriff um Angriff rollte auf das Walliseller Gehäuse. Der zweite Nackenschlag folgte lediglich fünf Minuten nach dem ersten Treffer. Auf der Grundlinie stehend übertölpelte die Frauenfelder Sturmspitze mit einem Bogenball via Innenpfosten die gesamte Walliseller Hintermannschaft samt Torhüter. Nun wurde es richtig laut auf der Kleinen Allmend, denn die Hundertschaft Thurgauer Fans machte sich erstmals lautstark bemerkbar. Die Frauenfelder waren zurück im Spiel und witterten die Chance – umso mehr, als dass noch immer 20 Minuten zu spielen war. In den nächsten zehn Minuten wogte das Spiel hin und her. Vorstösse der Thurgauer wechselten ab mit Entlastungsangriffen der Walliseller – für die Zuschauer hüben wie drüben spannend, intensiv, bisweilen dramatisch, jedenfalls nichts für schwache Nerven. Just in dieser Situation kam wieder der Kopf ins Spiel und die routinierten Glattaler besannen sich ihrer Tugenden und ihrer Spielkultur. Die Entlastungsangriffe wurden gefährlicher und gefährlicher, auch bedingt durch die immer offensivere Spielweise der Ostschweizer.

Die Entscheidung: Und dann kam der grosse Moment: Nach der Balleroberung in der eigenen Platzhälfte und einem Seitenwechsel von Wüthrich legte sich Stangl, der ehemalige Regionalliga-Spieler aus Österreich, den Ball bei der Mittellinie selber vor, konnte den Gegner geschickt umlaufen und alleine auf das gegnerische Tor ziehen. Viele Spieler wären ob der Last dieser definitiv spielentscheidenden Szene mental zerbrochen, nicht aber der «Weisse Alaba». 250 Augenpaare im Rücken, Spieler wie Zuschauer, die einen erwartungsfroh, die andern mit böser Vorahnung, Auge in Auge mit dem FCF-Torhüter Ordu – und was macht Stangl? Er wählt die Königsvariante und verwandelt durch die Beine des Torhüters zum enthusiastisch umjubelten 4:2-Siegtreffer (siehe Video). Dies geschah in der dritten Nachspielminute. Doch obwohl nur vier angesagt wurden, hatte der Schiedsrichter noch kein Erbarmen mit den Wallisellern und deren Nervenkostüm. Es dauerte weitere dreieinhalb Minuten und je ein FCF-Freistoss und -Eckball bis die mittlerweile mehr als hundert Walliseller Fans aufatmen und ihrer Freude freien Lauf lassen konnten.

Das Fazit: Wer sechs Monate auf das geschichtsträchtige Schweizer Cup-Halbfinal-Spiel hinarbeitet und hinfiebert, in der Vorbereitung nichts dem Zufall überlässt, eine grossartige FCW-Familie im Rücken weiss, trotz Nackenschlägen nicht fällt, Cleverness in der heiklen Spielphase beweist, jeder Kaderspieler sich dem Team und dem Spiel unterordnet und auf ein deutsches Winner-Coaching vor dem Spiel, in der Halbzeitpause und während dem Spiel zurückgreifen kann, der hat den Finaleinzug verdient.

Der Dank: Der FC Wallisellen gratuliert dem gesamten Kader und Staff der Senioren 40+ zum Einzug in den Schweizer Cup-Final und dankt für dieses denkwürdige Spiel vor atemberaubender Kulisse. Ein besonderer Dank gilt allen FCW-Fans, Familien, ehemalige FCW-Spielern, Senioren 30+-Spielern, Nachwuchs-Trainerinnen und -Trainer, Funktionären und Vorstandsmitglieder, welche die 40+-Truppe in fremden Gefilden unterstützten. Ohne «den 12 Mann» bzw. «die 12 Frau» wäre dieser Sieg nicht möglich gewesen. Grosses Kino! Die FCW-Familie lebt. Ein besonderes Lob gilt den jederzeit engagierten und vorbildlichen Ergänzungsspielern und Staff-Mitgliedern, welche sich über die gesamte Saison in den Dienst der Mannschaft stellen.

Die Fairness: Der FC Frauenfeld war auf dem Feld ein spielstarker, hartnäckiger, ungemütlicher aber jederzeit fairer Gegner und neben dem Platz, vor und nach dem Spiel, ein freundschaftlicher Partner. Vielen herzlichen Dank für den köstlichen Pasta-Salat und den Fleischkäse im Clubhaus der Sportanlage «Kleine Allmend». Das ist wahrer Senioren-Fussball der Spitzenklasse!

FC Frauenfeld – FC Wallisellen 2:4 (0:2). Sportanlage «Kleine Allmend», Frauenfeld – 250 Zuschauer. – Tore: 0 – 1 Marucci, 0 – 2 Stangl, 0 – 3 Marucci, 1 – 3 FC Frauenfeld (P), 2 – 3 FC Frauenfeld, 2 – 4 Stangl – FCW: Saccani, Debrunner, Giger, Frehner, Fusco, Spagnol, Arpagaus, Fröhlich, Rohrer, Marucci (C), Stangl; Hotz, Stanzione, Hobi, Pohl, Wüthrich, Tahiraj; Trainer: Pohl, Rohrer; Verletzt: Lando, Grossmann, Hauser; Krank: Azevedo.

von Pascal Oliver Hauser

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23. März 2018 – Sensationelle Junioren Da

Internationaler Spitzenfussball – Junioren-Leistungsvergleich 2018

Am Samstag, 17. und Sonntag, 18. März 2018 gaben sich im Sportzentrum Wallisellen (Spöde) klangvolle Fussball-Teams die Klinke in die Hand: Der BSC Young Boys Bern, der FC Basel, der FC St. Gallen, der FC Luzern, der FC Zürich, der FC Basel, der Grasshopper Club Zürich und die Teams des SC Freiburg und der FV Ravensburg aus Deutschland, um nur einige davon zu nennen.

Der FC Wallisellen hat zum Junioren-Leistungsvergleich der Kategorien U11 und U12 geladen. Für den Walliseller Nachwuchs war es eine echte Herausforderung, aber sie haben den Top-Teams Paroli geboten. Die Junioren Da des FC Wallisellen erreichen dank hervorragenden Leistungen und tollem Teamgeist den sehr guten 6. Platz am U12-Turnier. Bereits zum fünften Mal führte der FCW das bei Super- und Challenge-League-Clubs sowie Vereinen aus dem nahen Ausland beliebte Blitzturnier durch. Die Spieldauer betrug jeweils 25 Minuten. Dieses Jahr gingen bereits zum dritten Mal auch Nachwuchs-Mannschaften aus Deutschland an den Start. Spielbeginn am Samstag für die U12-Teams und am Sonntag für die U11-Teams war um 08.15 Uhr.

Resultate FC Wallisellen – Junioren Da
FC St. Gallen – FC Wallisellen 0:1
FC Wallisellen – BSC Old Boys Basel 0:0
FC Wallisellen – FC Zürich 0:8
FC Winterthur – FC Wallisellen 4:0
FC Wallisellen – FV Ravensburg (D) 3:1
FC Köniz Bern – FC Wallisellen 2:2

Kleiner Halbfinal
FC Wallisellen – FC Aarau 2:1 (0:0) n.E

Spiel um Platz 5
Grasshopper Club Zürich – FC Wallisellen 2:0

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20. Januar 2018 – Neue Leitung

Ressort Aktive Herren unter neuer Leitung

Stefano Scaglioni und Ivo Schlegel zeichnen sich neu für das Ressort Aktive Herren des FC Wallisellen verantwortlich. Die beiden langjährigen FCW-Mitglieder und -Funktionäre übernehmen das Amt in einer Co-Leitung ad interim.

Der bisherige Leiter Aktive Herren, Alexis Sigg, wird sein Amt aufgrund geringerer zeitlicher Verfügbarkeit an der kommenden Generalversammlung im März offiziell niederlegen. In der Übergangsphase unterstützt er die beiden Co-Leiter tatkräftig. 

Stefano Scaglioni ist in Wallisellen wohnhaft, hat fast alle Juniorenstationen beim FC Wallisellen durchlaufen und war mehrere Jahre Spieler der 1. Mannschaft in der 2. und 3. Liga. Seit dem Jahr 2011 ist Stefano Scaglioni Leiter der stark wachsenden Nachwuchs-Abteilung des FC Wallisellen und Vorstandsmitglied. Zudem engagiert er sich als Mitorganisator des jährlich stattfindenden Trainer-Wertschätzungs-Weekend (TWW) und des X-MAS-Hallenturniers.

Ivo Schlegel ist in Wallisellen wohnhaft und seit 2003 in verschiedenen Funktionen für den FC Wallisellen tätig. Als aktueller Koordinator der Junioren A+ und B ist er ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Nachwuchs- und Aktivbereich. 

Der FC Wallisellen dankt Alexis Sigg für seine geleistete Arbeit und weitere Unterstützung sowie dem neuen Co-Leiter-Team für die Bereitschaft, diese wichtige Funktion interimistisch zu übernehmen. 

Vorstand FC Wallisellen

Fan-Kollektion und -Accessoires

Gerne präsentieren wir Euch die Fan-Kollektion und -Accessoires des FC Wallisellen. Ein Fan-Artikel des FC Wallisellen ist das ideale Geschenk zum Geburtstag, Muttertag, Ostern, Pfingsten, Namenstage, Samichlaus, Weihnachten, Neujahr oder einfach für zwischendurch. Schaut den neuen Flyer an und greift zu - es lohnt sich!

Funktionäre & Ehrenamtliche gesucht

Du hast Lust, Dich freiwillig zu engagieren? Hier findest Du eine Übersicht über alle vakanten Funktionen und Ehrenämter beim FC Wallisellen.